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Montagsspaziergänge verlaufen friedlich

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Von: Hans Moritz

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In einer langen Schlange zog sich der Montagsspaziergang mit 300 Teilnehmern durch Dorfen. © Michaele Heske

Am Montag fanden erneut in Erding, Dorfen und Wartenberg Montagsspaziergänge statt, die nach Polizeiangaben friedlich verlaufen sind. 

Erding/Dorfen/Wartenberg - In Erding zählte die Einsatzleitung rund 1500 Marschierer. Deren Zahl ist beim sechsten Treffen erstmals nicht mehr gestiegen. In Dorfen waren es laut stellvertretendem Inspektionsleiter Hans Rumpfinger etwa 300 Personen und in Wartenberg nach Angaben des Erdinger Polizeichefs Rainer Kroschwald 70.

Erneut war keiner der „Spaziergänge“ von Gegnern der geplanten Corona-Impfpflicht und der Pandemie-Maßnahmen angemeldet worden. Der Aufruf erfolgte laut Kroschwald über verschiedene soziale Netzwerke. Auch Versammlungsleiter wurden – erwartungsgemäß – nicht benannt, trotz mehrfacher Aufforderung aus den Lautsprecherwagen der Polizei. Die örtlichen Dienststellen bekamen bei der Begleitung der Marschierer Unterstützung von den Einsatzzügen aus Ingolstadt und Fürstenfeldbruck.

Zudem fanden zwei Gegenkundgebungen statt – in Dorfen von „Dorfen ist bunt“ mit knapp 60 Teilnehmern, ebenso viele in Erding auf Einladung von „Erding ist bunt“. Diese waren angemeldet und verliefen ebenfalls störungsfrei.

Kroschwald berichtet, dass die Spaziergänger nicht immer den Mindestabstand eingehalten hätten, entsprechenden Aufforderungen durch die Polizei aber nachgekommen seien.

Zu dem Phänomen Montagsspaziergänge merkt Kroschwald grundsätzlich an: „Alle Versammlungen müssen im Lichte des Grundrechts der Versammlungsfreiheit betrachtet werden.“ Ungeachtet dessen betont er erneut, „dass derartige Versammlungen unter freiem Himmel anzuzeigen sind, um es den Sicherheitsbehörden und der Polizei zu ermöglichen, Maßnahmen zur Sicherheit und zum Schutz der Versammlung vorzubereiten“. ham

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