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Die Kosten für das Hilfskrankenhaus, errichtet in der ersten Welle, aber nie benötigt, übernimmt weitgehend der Freistaat Bayern. Das wurde am Mittwoch bekannt.

28 Nachweise – Zwölf neue Infektionen

Corona: Mutante auf Vormarsch

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Die britische Corona-Virusmutation breitet sich im Landkreis weiter aus. In der Klinik Wartenberg wurden seit dem ersten Auftreten am 15. Februar bei Reihentestungen weitere Fälle entdeckt, berichtet Landratsamtssprecherin Daniela Fritzen.

Erding – Betroffen sind neun Mitarbeiter und 19 Patienten. Letztere werden in andere Krankenhäuser in der Region verlegt, unter anderem ins Klinikum Erding.

Dort steigt die Zahl der Covid-19-Patienten weiter an. 17 waren es am Dienstag, davon nach wie vor zwei auf der Intensivstation, einer beatmet.

Das Gesundheitsamt meldet zwölf neue Infektionen. 5186 sind es insgesamt. Die Zahl der Genesenen steigt lediglich um zwei auf 4977. Folglich gelten derzeit 119 Landkreisbürger als infiziert, zehn mehr als am Vortag.

Das Robert-Koch-Institut gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 39,8 an (Dienstag: 44,1). Dafür ist der R-Wert wieder auf unter 1 gesunken (0,98). Die Zahl der Tests steigt um 209 auf 41 980.

Auch wenn das Hilfskrankenhaus im Fliegerhorst nie in Betrieb gegangen ist, hat es doch enorme Kosten verursacht. Fritzen berichtet, dass der Freistaat von den knapp 640 000 Euro in jedem Falle 578 000 Euro übernehme. Offen sei noch, an wem die Ausgaben von über 60 000 Euro für den Sicherheitsdienst hängen bleiben. „Die weitestgehende Übernahme der Kosten zeigt, dass wir richtig gehandelt haben, um in der ersten Phase, als kaum einer wusste, was auf uns zukam, für alles vorbereitet zu sein“, sagt Landrat Martin Bayerstorfer. Auch die Kosten für Schutzausrüstung (4,4 Millionen Euro) bekomme man weitgehend erstattet.  ham

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