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Im Notfall darf sich niemand scheuen, den Notruf zu wählen – trotz Corona.

Erding gilt weiter als Hotspot – 57 neue Infektionen

57 neue Corona-Fälle: Wechselunterricht ab Dienstag

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Mit einer am Donnerstag errechneten Sieben-Tage-Inzidenz gilt Erding als Corona-Hotspot. Damit werden alle Schüler aber der achten Klasse voraussichtlich ab kommendem Montag in den Wechsel- oder Hybridunterricht wechseln müssen.

Erding – Mit einer am Donnerstag errechneten Sieben-Tage-Inzidenz  von 224,6 gilt Erding als Corona-Hotspot. Damit werden alle Schüler aber der achten Klasse voraussichtlich ab kommendem Dienstag, 1. Dezember, in den Wechsel- oder Hybridunterricht wechseln müssen. Eine entsprechende Weisung lag dem Landratsamt bis Donnerstagbend aber nicht vor, berichtet Sprecherin Claudia Fiebrandt-Kirmeyer. Die neue Unterrichtsform regeln die Schulen individuell und informieren die Familien.

Am Donnerstag sind laut Landratsamtssprecherin Daniela Fritzen 57 neue Sars-CoV-2-Infektionen bekannt geworden, zehn weniger als tags zuvor. Die Gesamtzahl steigt damit auf 2326. Die Summe der Genesenen wächst um 46 auf 1802. Derzeit gelten 506 Personen als infiziert.

Die Covid-19-Station im Klinikum ist weiterhin mit 22 Patienten belegt. Vier liegen auf der Intensivstation, drei müssen beatmet werden. Die Zahl der Tests stieg zuletzt um 284 auf 20 484, so Fritzen.

Aufgrund positiver Corona-Fälle sind folgende Schulen von einer Quarantäne-Anordnung betroffen: Grundschule Taufkirchen (22 Schüler), St. Nikolaus Schule Erding (12 und eine Lehrkraft), Grundschule Fraunberg-Reichenkirchen (20), Marie-Pettenbeck-Schule Wartenberg (20) und FOS/BOS Erding (19).

Trotz der steigenden Infektionszahlen und der Belastung des Klinikums appelliert das Krankenhaus an alle Bürger, die einen medizinischen Notfall, etwa eine Herzattacke, einen Schlaganfall oder Ähnliches erlitten haben, umgehend den Notruf zu wählen. „Zeit ist ein kritischer Faktor in der Therapie“, erklärt Fritzen. Je schneller die Behandlung beginne, desto höher seien die Heilungschancen. „Kapazitäten für die Behandlung sämtlicher Notfälle werden im Klinikum ebenso freigehalten wie für Corona-Patienten.“ Niemand solle aus Sorge, sich anzustecken oder ärztliche Kapazitäten zu binden, untätig bleiben. 

Die neuen Fälle kommen aus: Erding (19), Isen, Oberding (je 5), Inning (4), Dorfen, Eitting, Fraunberg, Hohenpolding, Taufkirchen (je 3), Bockhorn, St. Wolfgang (je 2), Berglern, Finsing, Langenpreising, Ottenhofen und Wartenberg (je 1).

ham

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