1. Startseite
  2. Lokales
  3. Erding
  4. Erding

Corona: Wettlauf gegen Impfstoffmangel

Erstellt:

Von: Hans Moritz

Kommentare

corona-erding-impfen
Der blaue Bereich wird wieder kleiner - die vierte Welle ebbt ab, da es laufend weniger Neuinfektionen gibt. © LRA Erding

Am Wochenende besteht eine gute Gelegenheit, sich gegen Corona impfen zu lassen. Die Notwendigkeit bleibt bestehen, obwohl die Fallzahlen weiter zurückgehen. Die Lage vom Donnerstag:

Erding/Taufkirchen - Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat vor einem gravierenden Mangel an Corona-Impfstoff gewarnt. Deswegen sollten sich Bürger, die ihre Erst-, Zweit- oder Drittimpfungen bekommen wollen, sputen. Eine gute Gelegenheit dazu besteht am morgigen Samstag von 9 bis 17 Uhr in der Realschule Taufkirchen. Dort hält das BRK den dritten Aktionstag ab. 1000 Dosen stehen bereit. Mitzubringen sind der Impfpass und die Unterlagen früherer Corona-Impfungen. „Es geht um Ihr Leben und das der anderen – wenn wir alle an einem Strang ziehen, werden wir diese Pandemie überwinden“, wirbt Landrat Martin Bayerstorfer. Am Mittwoch wurden 1577 Dosen gespritzt.

Ansonsten ebbt Welle vier vor Ort weiter ab. Am Donnerstag berichtet das Gesundheitsamt von 58 neuen Fällen, 21 weniger als vor einer Woche. Die neuen Meldungen stammen aus Erding (18), Dorfen (7), Taufkirchen (5), Moosinning (4), Berglern und Isen (je 3), Bockhorn, Finsing, Lengdorf, Oberding und Wartenberg (je 2) sowie Eitting, Forstern, Hohenpolding, Inning am Holz, Kirchberg, Pastetten, St. Wolfgang und Walpertskirchen (je 1). Die Inzidenz sank von 283,7 auf 263,5. Aktuell sind laut Behördensprecherin Daniela Fritzen 756 Infizierte bekannt, 1038 Personen befinden sich an Quarantäne. Die gilt jetzt auch für je einen Schüler der Herzog-Tassilo-Realschule Erding sowie der Grundschulen Langengeisling, Lodererplatz Erding und Moosen.

Deutliche Entspannung auch am Erdinger Klinikum: Die Zahl der dort behandelten Covid-Patienten sank um drei auf zehn. Was hier allerdings Sorgen bereitet: Seit Donnerstag muss ein erst 33-Jähriger auf der Intensivstation versorgt werden, neben drei weiteren bis 77 Jahren, von denen einer künstlich beatmet wird, so Fritzen. ham

Auch interessant

Kommentare