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Ein Covid-Patient extubiert, fünf werden im Klinikum Erding noch beatmet

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Von: Timo Aichele

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Die Beatmungsmaschine ist für viele Covid-Erkrankte die letzte Chance. Für einen Patienten im Klinikum Erding ist diese Tortur nun zu Ende. Er konnte extubiert werden (Symbolfoto).
Die Beatmungsmaschine ist für viele Covid-Erkrankte die letzte Chance. Für einen Patienten im Klinikum Erding ist diese Tortur nun zu Ende. Er konnte extubiert werden (Symbolfoto). © Klinikum

Aus dem Erdinger Krankenhaus kommen gemischte Nachrichten. Ein Covid-Patient konnte von der Beatmungsmaschine genommen werden. Allerdings liegen acht und damit zwei Menschen mehr mit schweren Symptomen auf Intensiv.

Erding – 173 neue Corona-Infektionen und eine Inzidenz von 755,3 hat das Landratsamt am Freitag für den Landkreis Erding gemeldet. Damit liegt die Zahl der neuen Fälle drei unter dem Wert der Vorwoche, und auch die Inzidenz ist gesunken (Vortag: 781,9). Eine schöne Nachricht kommt aus dem Klinikum Erding. Dort konnte einer von sechs Patienten, die wegen einer schweren Covid-19-Erkrankung beatmet wurden, extubiert werden. Damit hängen noch fünf Corona-Patienten an einem Beatmungsgerät. Insgesamt sind aber acht Menschen im Alter von 45 bis 80 Jahren mit schweren Covid-Symptomen auf der Intensivstation – zwei mehr als am Donnerstag. Insgesamt werden in dem Krankenhaus 30 Menschen behandelt, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben (plus 1).

Mittlerweile wurden im Landkreis 178 938 Impfungen verabreicht, am Donnerstag waren es 938. Aktuell sind 88 900 Menschen vollständig geimpft, rund 64,4 Prozent der Bevölkerung. Bei den über Zwölfjährigen liegt die Impfquote bei 72,7 Prozent.

Im Klinikum laufen die Auffrischungsimpfungen für das Personal. Mit insgesamt 1000 Impfdosen werden in den nächsten Wochen sämtliche Mitarbeiter „geboostert“, um sowohl Personal als auch Patient bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz hat am Freitag wieder getagt. Die Boosterimpfungen in den Pflegeeinrichtungen wurden laut Landratsamt erfolgreich abgeschlossen, sodass der Fokus nun auf dem Personal der Grundschulen liegt. Das Gesundheitsamt hat zusätzliche Kräfte der Polizei eingelernt, die zukünftig das Team in der Fallbearbeitung und im Contact-Tracing unterstützen.

Derzeit gelten 1812 Personen als infiziert. In Quarantäne sind 2701 Menschen. Neu angeordnet wurde das in Grundschule Taufkirchen (28 Schüler), Realschule Taufkirchen (25 Schüler), Kinderhaus St. Wolfgang (12 Kinder, 1 Mitarbeiterin), St. Nikolaus-Schule Erding (5 Schüler, 1 Betreuungskraft) sowie FOS, Orterer Schule Wörth, Herzog--Tassilo-Realschule, Grundschule Berglern, Dr. Herbert-Weinberger-Schule, Grundschule Moosinning und Realschule Oberding (je 1 Schüler).

Zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding sind seit Donnerstag 173 neue hinzugekommen (12.11.: 176 Fälle). Sie sind zwischen 4 und 100 Jahren alt und kommen aus Erding (44), Dorfen (23), Taufkirchen (15), Bockhorn (8), Moosinning (8), Buch am Buchrain (7), Finsing (7), Pasetten (7), Eitting (6), St. Wolfgang (6), Forstern (5), Isen (5), Langenpreising (4), Neuching (4), Steinkirchen (4), Wartenberg (4), Berglern (3), Lengdorf (3), Walpertskirchen (3), Hohenpolding (2), Wörth (2), Inning am Holz (1), Oberding (1) und Ottenhofen (1). Die Zahl der Genesenen beträgt 9.777. Damit gelten derzeit 1812 Bürger als infiziert. In Quarantäne befinden sich 2701 Personen. 

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