Beate Zschäpe: Verteidiger fordern maximal zehn Jahre Haft

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Erstes Abendmahl am neuen Zelebrationsaltar: Stadtpfarrer Martin Garmaier segnete in der Messe am Donnerstagabend die Schenkung der Berufsschule. Der Tisch des Herrn ist aus Eichenholz.

Segnung durch Stadtpfarrer Martin Garmaier

Ein neuer Altar für die Heiliggeist-Spitalkirche

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In Erding gibt es einen neuen Altar - in einer ungewöhnlichen Kirche und mit einer ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte.

Erding - Bislang musste ein kleiner Beistelltisch als Altar herhalten, wenn in der Heiliggeist-Spitalkirche gegenüber des Erdinger Rathauses Gottesdienste gefeiert wurden. Nun hat das nach außen unscheinbar wirkende Gotteshaus im Besitz der Heiliggeist-Stiftung beziehungsweise der Stadt Erding einen „echten“ Altar, der einen neuen Stil in das 144 errichtete und 1688 barockisierte Gotteshaus bringt.

Schreinerlehrlinge der Berufsschule haben aus Eichenholz einen modernen Tisch des Herrn kreiert. Er steht auf einem einfachen Gestell, die Platte besteht aus gewölbten Eichenstäben. Es handelt sich um einen Zelebrations-, sprich einen Volksaltar.

Am Donnerstag segnete Stadtpfarrer Martin Garmaier im Rahmen des wöchentlichen Abendgottesdienstes die Spende. Unter den Gläubigen war auch Berufsschulleiter Dieter Link, der die Fürbitten vortrug. Garmaier hatte ein ähnliches Stück bei einem Besuch in der Berufsschule gesehen und meinte: „So einen hätte ich auch gerne.“ Dieser Wunsch stieß bei Link auf offene Ohren.

In seiner Predigt ging Garmaier auf das neue Schmuckstück ein: „Wenn wir uns um den Altar versammeln, erinnern wir uns an die Größe und Liebe Gottes.“ Der Tisch lasse die Gläubigen spüren, „dass wir miteinander verbunden sind“. Der Altar sei das „Zeichen für die Anwesenheit Gottes, um ihn feiern wir seine Präsenz“. Hier werde den Christen vor Augen geführt, wie groß Gottes Größe und seine Liebe ist. Er sei „mitten unter uns“ und wolle, dass es uns gut gehe.

Anderseits sei der Altar der Platz, an dem man seine Sorgen niederlegen könne. „Umso mehr freue ich mich, ihn nun segnen zu dürfen“.

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