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Elisabeth Seitz (84) hütet das Gebet seit Jahren.

Heute aktueller denn je

Elisabeth Seitz (84) hat ein Ernte-Gebet aus ihrer Kindheit aufbewahrt

An ein besonderes Gebet erinnert sich Elisabeth Seitz (84) noch aus ihrer Kindheit, „da wurde es oft beim Bittgang oder auch in der Familie gebetet“.

Erding/Isen Nicht nur die Bauern schauen sorgenvoll auf ihre ausgetrockneten Felder, auch der 84-jährigen Elisabeth Seitz drückt der mangelnde Regen aufs Gemüt. Aufgewachsen ist die Dame in Innerbittlbach bei Isen zusammen mit neun Geschwistern. Lange Jahre hat sie im Unterallgäu in der Landwirtschaft gearbeitet, seit sieben Jahren wohnt sie nun im Betreuten Wohnen im Fischer’s Seniorenheim in Erding.

An ein besonderes Gebet erinnert sie sich noch aus ihrer Kindheit, „da wurde es oft beim Bittgang oder auch in der Familie gebetet“.

„Für unseren Herrgott ist nichts unmöglich“

Das Blatt mit dem Gebet in Schönschrift hat sie all die Jahre in Ehren gehalten, es kam oft bei Notsituationen zum Einsatz. Nun möchte sie das Gebet weitergeben, es soll nicht in Vergessenheit geraten. Dank ihres festen Glaubens ist Elisabeth Seitz überzeugt: „Für unseren Herrgott ist nichts unmöglich, Gebete können schon was bewirken, es müssen nur genügend Leute mitmachen“.

„Barmherziger Gott und Vater, Du gütiger Erhalter unseres Lebens, Wir rufen zu Dir um das tägliche Brot und um alles, was wir zu unserem Unterhalte bedürfen!

Gib den Feldfrüchten Wachstum und Gedeihen. Sende zur rechten Zeit erquickenden Regen und milden Sonnenschein!

Schöpfer und Herr des Himmels und der Erde, Alles steht in Deiner Macht. Du kannst uns Deinen Segen geben und entziehen. Darum bitten wir Dich kindlich, segne die Früchte unserer Felder und beschütze sie vor Misswachs, Dürre, Nässe, Reif und Hagel.

Zwar sind wir sündige Menschen Deiner Gaben und Gnaden nicht würdig, aber so gütiger Vater im Himmel, sieh nicht auf unsere Sünden die wir von Herzen bereuen. Sondern erbarme dich unser um Jesus, deines Sohnes willen, der für uns sein kostbares Blut vergossen hat und am Kreuze gestorben ist.

Wir setzen all unser Vertrauen auf Dich und geloben dir, dass wir unsere Standespflichten treu erfüllen. Und im Unglück wie im Glücke mit deinen weisesten Anordnungen zufrieden sein wollen.

Nie wollen wir es vergessen, dass Du unser Vater bist und dass Du es gut mit Deinen Kindern meinest. Du magst Geben und Nehmen, Segnen oder Strafen. Wir bitten Dich, barmherziger Vater, erbarme Dich auch ferner über uns, und segne uns mit Gnade und Barmherzigkeit in allem was unser zeitliches und ewiges Heil betrifft. Darum bitten wir Dich durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unsern Herrn und Heiland. Amen.“ 

Gerda Gebel

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