Übernachtungsstatistik

Erding gefällt immer mehr Touristen

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Erding - Thermen-Gäste, Messebesucher, Kurzurlauber: Die Zahl der Touristen in der Stadt Erding steigt stetig. Gut 64 000 Gäste checkten von Januar bis März in den Hotels ein. Im Schnitt hielten sie sich 1,7 Tage hier auf.

Sie stehen mit ihren Fotoapparaten oder Smartphones auf dem Schrannenplatz und können sich nicht entscheiden, was sie zuerst fotografieren sollen: das orange Sparkassengebäude, das Frauenkircherl oder doch lieber den Schönen Turm. Touristen gefällt Erding. Sie bummeln gerne durch die Innenstadt, sind für Einzelhandel und Gastronomie längst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden.

Rund 260 000 Gäste (442 000 Übernachtungen) haben Erding im vergangenen Jahr besucht. Es war wieder einmal ein Rekordwert im Vergleich zu den Vorjahren. Und dieser Trend setzt sich heuer fort. Das Bayerische Landesamt für Statistik meldet für das erste Quartal, also von Januar bis einschließlich März, in der Stadt rund 64 000 Gäste. Das sind 8,4 Prozent mehr Touristen als im Vorjahreszeitraum. Erstmals hat die Große Kreisstadt damit die 60 000-Marke überschritten.

Schaut man auf die Übernachtungen (111 600), beträgt das Plus sogar 12,8 Prozent. 1,7 Tage verbrachte jeder Gast demnach im Schnitt in Erding. Gewinnermonat des ersten Quartals ist der März. „Da war Bauma-Zeit“, erklärt Günther Pech vom Stadtmarketing. Viele Besucher und Arbeiter der weltweit größten Baumaschinen-Messe in Riem hielten sich deshalb länger in Erding auf.

Zwei Drittel der Gäste kommen aus Deutschland, ein Drittel aus dem Ausland. Von dort reisen die mit Abstand meisten aus Österreich an – und besuchen in erster Linie gerne die Therme. Chinesen, Italiener, Schweizer und Briten folgen im Ranking. Dass regelmäßig Besucher aus dem Reich der Mitte nach Erding kommen, liegt in erster Linie an der Kooperation des Hotels Kastanienhof mit der Fluglinie Air China. Deren Crews steigen regelmäßig im Kastanienhof ab – und fühlen sich dort gut versorgt. So kümmert sich sogar ein chinesischer Koch um ihre kulinarischen Wünsche.

In die Statistik fließen die Übernachtungszahlen aus 25 Beherbergungsbetrieben ein, die mehr als zehn Gästebetten haben. Im Klartext: Kleine Pensionen und Privatquartiere mit weniger Betten sind hier noch gar nicht berücksichtigt.

Vergleicht man die Erdinger Zahlen mit dem Umland, steht fest: Die Große Kreisstadt liegt bei Ankünften (plus 8,4 Prozent), Übernachtungen (+12,8 %) und Bettenauslastung (55,3 %) unangefochten vorne und trägt maßgeblich zum guten Ergebnis des Landkreises bei. Der konnte im ersten Quartal vier Prozent mehr Ankünfte, neun Prozent mehr Übernachtungen und gut 48 Prozent Auslastung verzeichnen. Hier kann Nachbar Freising nicht mithalten. In der Domstadt stiegen die Ankünfte lediglich um 3,9 Prozent und die Übernachtungen um 2,9 Prozent. Und es war weniger als die Hälfte der Betten ausgelastet (43,7 %). (zie)

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