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Glückwunsch zur neuen Aufgabe: Stellvertretender Schulamtsleiter Robert Leiter begrüßte gestern in der Kapelle des Landratsamtes die künftigen Grundschul-Rektorinnen Andrea Bitterlich (Langengeisling), Cornelia Hackl (Inning am Holz), Sandrine Friemel-Schmidt (Lodererplatz Erding) und Dijana Pfanzelt (Eitting/v. l.). 

Zum 1. August treten vier neue Schulleiterinnen ihren Dienst an

Karrieresprung in bewegten Zeiten

Sie treten ein verantwortungsvolles Amt in schwierigen, ja historischen Zeiten an. Robert Leiter, stellvertretender Leiter des staatlichen Schulamtes Erding, begrüßte am Dienstag gleich vier neue Grundschul-Rektorinnen. Dienstbeginn ist der 1. August.

Erding - Sandrine Friemel-Schmidt übernimmt die Grundschule am Lodererplatz in Erding von Barbara Wolff. Dijana Pfanzelt folgt an der Grundschule Eitting auf Paul Hilger. An der Grundschule Inning wurde Cornelia Hackl zur Nachfolgerin von Petra Eichenlaub bestimmt. Und Andrea Bitterlich tritt an der Grundschule Langengeisling das Erbe von Hannelore Hauser an.

Kein leichter Start für die neuen Chefinnen

Alle Vier wissen schon jetzt: Einfach wird der Start pünktlich zu Beginn der Sommerferien nicht werden. Dabei arbeiten sie bereits seit über acht Wochen im Krisenmodus – und ein Ende ist nicht in Sicht. Das coronabedingte Homeschooling bedeutet für die Lehrer jede Menge Mehrarbeit, schließlich muss der Unterricht daheim organisiert und Kontakt zu den Familien gehalten werden. Vom Kultusministerium kommen täglich neue Schreiben. Die Notbetreuung sowie die wechselweise Beschulung immer mehr Klassen muss organisiert werden. Umso mehr freute sich Leiter, „sehr engagierte und motivierte Rektorinnen gefunden zu haben“.

Sandrine Friemel-Schmidt ist 46 Jahre alt und hat drei Kinder. Nach dem Studium in Berlin und München leistete sie ihr Referendariat in Erding ab. Seit August 2019 ist sie Konrektorin an der Grundschule Klettham, davor war sie kommissarische Konrektorin. Ihre neue Wirkungsstätte besuchen rund 150 Mädchen und Buben.

Neben der Schule in der Kirche engagiert

Andrea Bitterlich ist 54 Jahre alt und hat in Bamberg studiert. Seit 1992 lebt die Mutter von vier Kindern in Erding. Unterrichtet hat sie seither an den Grundschulen in Eitting, Altenerding und Taufkirchen. 2013 kam sie nach Langengeisling, wo sie 2017 die Stellvertretung übernahm. Deswegen kennt sie die Schule und ihre 90 Kinder bereits sehr gut.

Neben ihrer pädagogischen Arbeit engagiert sich Bitterlich in der Pfarrei St. Martin Langengeisling.

Eine der kleinsten Schulen im Landkreis übernimmt Cornelia Hackl. Die 50-jährige gebürtige Erdingerin ist in Lengdorf zu Hause und studierte nach dem Abitur in Erding in Passau. Von 1995 bis 2007 unterrichtete Hackl an der Grund- und Mittelschule Isen, ehe es für ein Jahr an die Grund- und Teilhauptschule St. Wolfgang ging. Seit 2008 ist sie in Inning tätig, wo sie die ersten jahrgangskombinierten Klassen im gesamten Landkreis Erding übernahm. Seit 2011 ist sie dort kommissarische beziehungsweise ständige Konrektorin. Inning ist in der Schullandschaft eine Besonderheit, da hier durchgängig die Kinder in je zwei kombinierten ersten und zweiten sowie dritten und vierten Klassen unterrichtet werden. Aktuell sind es 57 Mädchen und Buben.

Wegen Corona ist alles schwer planbar

Für deutlich mehr Kinder, nämlich 160, sowie die Lehrerschaft wird Dijana Pfanzelt an der Grundschule Eitting verantwortlich sein. Nach dem Staatsexamen 1996 an der Universität Eichstätt war Pfanzelt Lehramtsanwärterin an den Grundschulen Taufkirchen und Schröding. Es folgten zwei Schuljahre in Haag, ehe sich die Pädagogin für acht Jahre in Elternzeit verabschiedete. Von 2008 bis 2019 war sie an der Grundschule Langenpreising, deren stellvertretende Leitung sie im Schuljahr 2011/2012 übernahm. Im laufenden Schuljahr gehört sie der mobilen Reserve mit Festeinatz in Isen an.

Wie die Familien gehen die neuen Schulleiterinnen ungewissen Zeiten entgegen. Wann wieder regulärer Unterricht stattfinden kann, weiß niemand. Im Moment müssen sie davon ausgehen, sogar während der Sommerferien eine Notbetreuung stemmen zu müssen.

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