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Vollbeschäftigung: Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Freising, in dem auch der Landkreis Erding ist, liegt bei 1,8 Prozent.

Weniger offene Stellen

Arbeitsmarkt: Hohe Nachfrage, niedrige Erwerbslosenquote

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Mit einer Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent besteht in der Region weiterhin Vollbeschäftigung. Zuletzt stieg die Quote zwar leicht an, das sei aber zum Jahresende normal.

Landkreis„2019 war ein gutes Jahr für den Arbeitsmarkt unserer Region. In den Unternehmen gab es weiterhin eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften.“ Dieses Resümee zieht Andreas Bräutigam, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Freising, zum Jahreswechsel für die Landkreise Erding, Ebersberg, Freising und Dachau. Mit einer Arbeitslosenquote von 1,8 Prozent bestehe in der Region weiterhin Vollbeschäftigung. Die vier Landkreise des Agenturbezirks Freising zählen damit zu den Regionen mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit in Bayern.

Landkreis Erding: Zahl der offenen Stellen sinkt leicht

Im Landkreis Erding ging die Zahl der offenen Stellen 2019 laut Bräutigam leicht zurück – um 4 Prozent. Seit Jahresbeginn 2019 kamen 2484 Stellen hinzu, das sind 111 weniger als im Verlauf des Jahres 2018.

Gegenüber Dezember 2018 liegt die Arbeitslosenquote unverändert bei 1,7 Prozent. Lediglich gegenüber November 2019 stieg die Quote geringfügig – um 0,1 Prozent. Aktuell suchen im Landkreis Erding 1397 Menschen einen Job.

Leichter Anstieg der Arbeitslosenquote zum Jahreswechsel

Im gesamten Agenturbezirk gibt es derzeit 6506 Arbeitslose. Im November waren es noch 6252 – dies ist ein Anstieg um 254. Die Arbeitslosenquote stieg von 1,7 auf 1,8 Prozent. „Ein leichter Anstieg der Arbeitslosenquote ist zum Jahreswechsel normal“, sagt Bräutigam. Dies erkläre sich aus dem Auslaufen von Arbeitsverträgen zum 31. Dezember, aber auch durch die witterungsbedingte Freisetzung von Arbeitskräften.

Mit dem Jahreswechsel zu erklären ist auch der leichte Rückgang der angebotenen Stellen. Derzeit gibt es im Agenturbezirk 4911 gemeldete Stellen, das sind 172 weniger als noch im November. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt aber nach wie vor hoch. Fachkräfte fehlen vor allem in den Bereichen Verkehr und Logistik, Gesundheit und Pflege sowie Handel und Gastronomie.

Gabi Zierz

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