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Das neue Hospiz am Sternweg fügt sich gut in die Umgebung ein. Es wird nur über Keller- und Erdgeschoss verfügen. Alle z wölf Gästezimmer haben eine vollverglaste Fassade zum Garten hin. Diese Visualisierung zeigt die Zufahrt mit dem Eingang. 

Stifter Marianne und Werner Folger stellen Generalunternehmer vor

Hospiz: Spatenstich im April

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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„Ich bin richtig glücklich.“ Mit diesen Worten kommentiert Marianne Folger von der Freisinger MWS-Stiftung den Vertragsabschluss mit dem Schwandorfer Bauunternehmen Donhauser. Dieses konnte die Stiftung als Generalunternehmer für den Bau des Hospizes am Sternweg im Osten Erdings gewinnen.

Erding –  Marianne und Werner Folger hatten immer auf einen Generalunternehmer gesetzt. „Selbst würden wir uns damit überfordern“, erklärt die Stifterin und schiebt hinterher: „Es ist so schwer, zur rechten Zeit ausreichend Firmen für Einzelgewerke zu finden.“ Die Firma Donhauser werde in der vierten Generation geführt und sei absolut solide.

Im April soll mit dem Bau begonnen werden, nachdem am Sternweg buchstäblich der Boden bereitet ist – etwa mit einer ausgebauten Zufahrt von der B 388. Folger hofft, „dass wir Mitte kommenden Jahres fertig sein werden“. Zwei bis drei Monate Puffer habe man eingebaut. Zu den Gesamtkosten konnte Folger noch nichts sagen. „Es wird sicher ein Millionenbetrag sein.“

Insgesamt sind zwölf so genannte Gästezimmer geplant, in denen Menschen liebevoll und fachlich begleitet ihre letzte Zeit verbringen. Im Juli hatte Architekt Edwin Effinger die Pläne vorgestellt. Das Hospiz ist architektonisch markant – nämlich halbrund mit Zugang von allen Zimmern in den Garten. Damit es sich in die Nachbarschaft einfügt, wird es nur Erdgeschoss und Keller geben. Sämtliche Funktionsräume befinden sich im äußeren Ring und im Keller. Von oben sieht es aus wie ein Kelch. Zu neun oberirdischen Stellplätzen kommt eine Mitarbeiter-Tiefgarage.

Mit der Personal-Akquise hat die Stiftung noch nicht begonnen. „Das machen wir ab Herbst, wenn man vom Hospiz schon etwas sieht“, kündigt Folger an. Eine Leiterin hat sich schon gefunden: Rita Gabler. Ihre Unterstützung zugesagt haben zudem die Hospizvereine und Palliativteams aus den Landkreisen Erding und Freising. Denn für deren Bevölkerung wird das Hospiz gebaut.

Erfreut reagierte auf den Vertragsabschluss Erdings OB Max Gotz: „Das ist ein wichtiger Schritt, ich freue mich, dass es weitergeht, denn hier entsteht eine segensreiche Einrichtung.“ Der Erdinger Karl Käser hatte das Grundstück der Stadt vermacht. ham

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