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Die Geehrten und „ihre“ Bürgermeister (v. l.): Alfred Schober, Babette Illner, Isens Vize-Bürgermeisterin Eva Pfenning, Taufkirchens Zweiter Bürgermeister Konrad Bernhard, Amalie Rust, Landrat Martin Bayerstorfer, Horst Belling, die Hohenlindener Bürgermeister Thomas Riedl und Ludwig Maurer, Wilhelm Ertl, der Forsterner Bürgermeister Georg Els, Hubert Kemper, Erdings OB Max Gotz und sein Taufkirchener Kollege Franz Hofstetter. (Für das ganze Bild klicken Sie bitte auf das Zoom-Symbol oben rechts.)

Stabile Stützen der Gesellschaft

Jahrzehnte im Ehrenamt: Landrat verleiht sechs Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten

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Sechs Personen, insgesamt über 100 Jahre Ehrenamt. Nun wurden sie vom Landrat ausgezeichnet.

Erding – Zusammen bringen sie es auf über 100 Jahre Ehrenamt: Sechs Persönlichkeiten aus dem Landkreis haben am Donnerstag für ihre ehrenamtlichen Verdienste das Ehrenzeichen von Ministerpräsident Markus Söder erhalten. Nadeln und Urkunden überreichte Landrat Martin Bayerstorfer. Er würdigte die Aktiven als Stützen der Gesellschaft. Die Ehrenzeichen seien nicht nur eine Würdigung von Einzelpersönlichkeiten, sondern auch der Vereine und Initiativen.

Horst Belling aus Erding war bis 2016 drei Jahrzehnte lang Vorsitzender des Kulturvereins, der unter anderem für die „Bairische Weihnacht“ verantwortlich zeichnet, aber auch für die Kulturnacht und einige Opernaufführungen. Zudem habe sich Belling als Justiziar beim BRK eingebracht sowie sich in Hospizverein und Kreisverkehrswacht engagiert.

Der Opa, der für jede Gaudi zu haben ist

Wilhelm Ertl aus Forstern gehört dem Trachtenverein D’Autaler Hohenlinden seit über 70 Jahren an. Länger als 40 Jahre verdingte er sich als Vorplattler. Bayerstorfer würdigte, dass Ertl nicht nur Burschenvereinen, Landjugenden und Dirndlschaften in die Tanzkunst eingewiesen habe, sondern auch für die Trachtenkinder „der Opa ist, der für jede Gaudi zu haben ist“. Jährlich fahre er zum Schmied-von-Kochel-Treffen nach München.

Babette Illner gehört seit 1988 dem Heimat- und Verschönerungsverein Taufkirchen an. Von 1990 bis 2008 war sie Vorsitzende. Der Landrat lobte, dass Illner bis heute als Gartenpflegerin aktiv sei und Seminare besuche. Ein Augenmerk gelte der 2006 gegründeten Kinder- und Jugendgruppe.

23 Jahre beim Gartenbauverein

Hubert Kemper ist ebenfalls Mitglied im Heimat- und Verschönerungsverein Taufkirchen – und zwar seit über 30 Jahren als Aktiver. Kemper war nicht nur für die Presseberichte zuständig, er verfasste auch die Festschriften und die Chronik. Beim Schlossbuch war Kemper Mitherausgeber.

Amalie Rust ist seit 23 Jahren aktives Mitglied des Gartenbauvereins St. Wolfgang. Von 1998 bis 2018 fungierte sie als Jugendleiterin – und war damit für 130 Kinder und Jugendliche zuständig. Zahlreiche Ausflüge, Ferienprogramme und Nikolausfeiern tragen ihre Handschrift. Die Gestaltung und Bepflanzung des Gemüse- und Kräutergartens in ihrer Heimatgemeinde geschah unter ihrer Anleitung.

Alfred Schober aus Isen engagiert sich seit 1995 bei der Sucht-Selbsthilfegruppe Blaues Kreuz in München. 1987 gründete er die erste Selbsthilfegruppe in Bogenhausen. 1992 vollzog er diesen Schritt in Taufkirchen. Von 1993 bis 2005 gehörte Schober dem Vorstand des Blaukreuz-Hauses Rauschenberg an und war dort für das Bauwesen zuständig. Beruflich war Schober bei der Bayerischen Versicherungskammer Suchtberater.

Hnas Moritz

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