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Immer an der Seite der Ministerin

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Von: Hans Moritz

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Seit Jahren auf einer Wellenlänge: Sozialministerin Ulrike Scharf (r.) und ihre neue persönliche Referentin Nina Hieronymus (30) aus Wartenberg. © Sozialministerium

Im Schatten von Sozialministerin Ulrike Scharf reift eine neue Karriere - die von Nina Hieronymus aus Wartenberg. Die 30-Jährige ist persönliche Referentin.

Erding - Ihre politischen Wege verlaufen schon lange parallel, ihre Aufstiege ebenso. Wenige Monate nachdem Ulrike Scharf neue Sozialministerin geworden ist, holte sie ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin im Erdinger Stimmkreisbüro nach München. Jetzt ist Nina Hieronymus Scharfs persönliche Referentin im Ministerbüro. An der 30-Jährigen aus Wartenberg geht kein Thema und vor allem kein Termin vorbei. Neben Scharfs Büroleiterin gehört Hieronymus zu den wichtigsten Begleitern und Beratern der Ministerin.

„Ich habe sie geholt, weil sie einfach so gut ist, weil sie für die Themen brennt und sich für Politik stark interessiert“, erklärt Scharf ihre im April getroffene Entscheidung. Auch lobt sie das tiefe Vertrauensverhältnis, das beide Karrierefrauen seit Jahren verbindet – in der Landtagsarbeit wie in CSU und vor allem Frauenunion.

Ein Ministerium mit seinen Abteilungsleitern und hochrangigen Beamten läuft wie ein großes Uhrwerk, unabhängig davon, wer gerade Minister ist. Den engsten Kontakt aber haben der Büroleiter, der für den täglichen Geschäftsablauf zuständig ist, und eben die persönliche Referentin. Es ist eine der wenigen Stellen, die Scharf nach ihrer Ernennung am 23. Februar 2022 neu besetzt hat. Ihr Büroleiter kommt aus dem Umweltministerium, wo sie bis 2018 vier Jahre lang Ministerin war.

Hieronymus’ Hauptaufgabe ist die Terminkoordinierung – weit über den Stimmkreis hinaus. Sie sichtet die Anfragen, schaut auf die Themen und deren Bedeutung, organisiert den Kalender Scharfs. Und ist bei den Besuchen dann auch dabei, notiert sich Anregungen und Fragestellungen, um die sich das Ministerium kümmern soll. Letztlich entscheidet auch die Wartenbergerin, wohin ihre Chefin fährt, welche Menschen sie trifft und wo sie Reden hält. Sie gestaltet den Terminkalender Scharfs maßgeblich mit – besetzt eine Schlüsselposition. Zudem ist die 30-Jährige für die Kommunikation Scharfs zuständig und pflegt auch die Social-Media-Auftritte.

Sie selbst sagt von sich: „Ich sauge politische Inhalte auf. Mich interessiert eigentlich alles.“ Beiden kommt es zupass, sich schon so lange zu kennen. Mit Scharf Sohn Andreas war Hieronymus im Kindergarten. Ihre Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau absolvierte sie im Reisebüro Scharf, ehe sie zwei Studiengänge drauf setzte, in München und Innsbruck.

In der Frauenunion, wo Scharf seit 2019 Landesvorsitzende ist, führt Hieronymus seit 2021 den Kreisverband. Zudem sitzt sie im Wartenberger Gemeinderat.

Die vakante Stelle im Erdinger Büro ist zumindest interimsmäßig wieder besetzt, wieder mit einer Vertrauten: Kathrin Wiesmaier, Tochter des Fraunberger Bürgermeisters. ham

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