Do-it-yourself-Atemmaske

Corona: Mundschutz aus der Nähmaschine – So schneidern sie selbst

Für diejenigen Leser, die einen einfachen Mundschutz für sich und die Familie nähen möchten, haben wir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt.

ErdingWeltweit rattern die Nähmaschinen, denn in Zeiten des Corona-Virus’ sind Mundschutzmasken Mangelware. Im Internet kursieren unzählige Anleitungen und Varianten. Da gibt es die einfachen Masken, die mit Gummiband hinter den Ohren gehalten werden. Die „Chirurgenmasken“ werden dagegen mit Bändern am Hinterkopf gebunden. Die Luxusvarianten haben einen Drahtbügel für die bessere Passform über der Nase.

Für diejenigen unter den Lesern, die ohne Umweg über das Internet einen einfachen Mundschutz für sich und die Familie nähen möchten, haben wir hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt. Genäht werden die Masken nur aus Baumwollstoff, der auch bei zirka 60 Grad gewaschen werden kann.

Vor dem Zuschneiden sollte der Stoff schon vorgewaschen werden, damit die fertige Maske nicht mehr eingeht. Die Anleitung gilt für eine normale Erwachsenengröße, für Kinder kann sie entsprechend angepasst werden. Eine Größenanpassung ist auch durch Verlängern der Gummibänder möglich. Wir haben für die bessere Darstellung zwei verschiedene Stoffe verwendet, man kann die Masken natürlich auch in einem Design nähen.

Atemmaske: Das brauchen Sie alles

Sie brauchen: Baumwollstoffe (waschbar bei 60 Grad), jeweils etwa 20 mal 20 Zentimeter, 40 Zentimeter Gummiband und 20 Zentimeter vorgefalztes Schrägband. Zugeschnitten werden müssen zwei Stoffstücke für Vorder- und Rückseite, jeweils 18 Zentimeter hoch und 17 cm breit, zwei Stücke Gummiband, jeweils 18 cm lang, zwei Stück Schrägband, jeweils 10 cm lang. 

So wird’s gemacht: Die beiden Stoffteile mit der rechten (schönen) Seite aufeinander legen, dann die Ober- und Unterkante steppen; Mundschutzmaske wenden, die rechte Stoffseite liegt jetzt außen. An den offenen Seitenkanten wird der Stoff jeweils in drei Falten gelegt, mit Stecknadeln fixiert und abgesteppt. 

Auf der Rückseite wird nun das Gummiband etwa einen Zentimeter unterhalb der Ober- beziehunsgweise Unterkante an die Seitenkante gesteppt, die Rundung des Gummibands zeigt dabei zur Mitte. Zum Schluss die Seitenkanten mit dem Schrägband einfassen, dabei die Enden einschlagen. 

Dies ist eine einfache Anleitung für die Herstellung einer Behelfsmaske für Mund und Nase. Dies ist keine medizinische Maske, es gibt keinerlei Zertifizierung oder Prüfung hinsichtlich der Wirksamkeit. Herstellung und Benutzung erfolgen auf eigene Verantwortung. 

Gerda Gebel

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