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Nach Spaziergängen greift Polizei ein

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Von: Hans Moritz

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Nach dem offiziellen Ende des Montagsspaziergangs in Erding kam vereinzelt zu Diskussionen mit den - angemeldeten - Gegendemonstranten. Die Polizei stellte sich vorsorglich dazwischen. © Hans Moritz

Zum siebten Mal haben am Montag nicht angemeldete „Spaziergänge“ von Gegnern der Impfpflicht und der Corona-Maßnahmen stattgefunden – in Erding, Dorfen und Wartenberg.

Erding - In Erding waren es nach Angaben von Florian Leitner von der Erdinger Polizei wie in der Vorwoche 1500 Teilnehmer, in Wartenberg 70. Der Hauptkommissar spricht von einem friedlichen Ablauf. Per Lautsprecher musste die Menge wiederholt aufgefordert werden, die Mindestabstände einzuhalten. Allerdings sei es nach dem offiziellen Spaziergang vereinzelt zu Diskussionen mit Gegendemonstranten auf dem Schrannenplatz gekommen. „Eine mögliche Eskalation konnte durch das Eingreifen der eingesetzten Polizeikräfte unterbunden werden.“

In Dorfen waren es nach Angaben von stellvertretendem Dienststellenleiter Hans Rumpfinger wieder 300 Teilnehmer. Erstmals seien es zwei – angemeldete – Gegendemonstrationen gewesen, von „Dorfen ist bunt“ und einer Privatperson mit insgesamt 35 Teilnehmern. Es kam, so Rumpfinger, „zu keinen Zwischenfällen“.

Die Spaziergänge selbst fallen nach Einschätzung der Polizei unter das Versammlungsrecht. Nach dem offiziellen Ende forderte die Polizei die Spaziergänger auf, sich zu entfernen, weil danach wieder das Verbot von Menschenansammlungen von mehr als zehn Personen griff. ham

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