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Bebaut wird der grüne Streifen nördlich der Häuserreihe am Pretzener Ortsrand. Die Zufahrt ist am westlichen Ende der Nußbaumstraße geplant.

Bebauungsplan vorgestellt

Neue Siedlung am Pretzener Ortsrand

Zwischen dem Pretzener Weg im Westen, der Hörlkofener Straße im Osten und der Nußbaumstraße im Süden soll ein neues Wohngebiet entstehen.

Erding – Zwischen dem Pretzener Weg im Westen, der Hörlkofener Straße im Osten und der Nußbaumstraße im Süden soll ein neues Wohngebiet entstehen. Lolita Liening vom Planungsamt stellte den Bebauungsplan am Dienstag im Planungs- und Bauausschuss vor.

Die Fläche befindet sich in direkter Nachbarschaft zu einer landwirtschaftlich genutzten Fläche im Norden sowie Siedlungen im Süden und Osten. Sie ist gut 10 000 Quadratmeter groß. Vorgesehen sind ein Einzelhaus mit Garage und fünf Reihenhäuser, private und öffentliche Stellplätze sowie reichlich begrünte Flächen an den Siedlungsrändern.

Harmonischer Übergang zur freien Landschaft

Mit dem geplanten Areal soll der Ortsrand von Pretzen abgerundet und ein „harmonischer Übergang zur freien Landschaft geschaffen werden“, heißt es im Bebauungsplan. Möglich sei eine zweigeschossige Bebauung mit der Maximalhöhe von 6,30 Metern. Die Dächer sollen eine ähnliche Neigung aufweisen wie die benachbarten Bestandsgebäude (35 bis 45 Grad). Die Anbringung von Fotovoltaikanlagen ist zulässig. Dächer von Nebenbauten, deren Neigung abweichen kann, dürfen unter Umständen begrünt werden

Für Fragezeichen sorgte die Einfahrt der Siedlung. Der Bebauungsplan sieht einen Anschluss an die Nußbaumstraße über den Pretzener Weg vor. Johanna Heindl (FW) merkte an, dass auf der Nußbaumstraße und auf dem Pretzener Weg viele Schul- und Kindergartenkinder unterwegs seien: „Die Stadt hat bereits so viel für sichere Wege getan. Es wäre schade, die Einfahrtsstraße so zu gestalten, wie auf dem Plan. Das würde uns nur einen gefährlichen Verkehrspunkt bescheren.“ Der Pretzener Weg grenzt unmittelbar an die Baufläche an und verläuft von Pretzen entlang der Sempt zur Grund- und Mittelschule sowie zu den Kindergärten in Altenerding Süd.

Vorschläge über Verkehrsverlauf werden berücksichtigt

Auch Christian Numberger von der CSU teilte Heindls Meinung: „Vor allem morgens, wenn man in die Arbeit will, ist man dazu geleitet, zügig zu fahren. So, wie es im Plan eingezeichnet ist, ist das eine Gefahrenstelle.“ Als Alternative schlug er einen Wendehammer an der Siedlungseinfahrt vor, der den Verkehr sicherlich verlangsamen würde.

Oberbürgermeister Max Gotz (CSU) verwies darauf, dass man mit dem Bebauungsplan keine Verkehrsregelungen festlege. Vorschläge, wie man die Einfahrt passantenfreundlicher gestalten könne, werde man bei den kommenden Beratungen berücksichtigen. Zudem seien auch noch keine Fahrradwege im Bebauungsplan aufgeführt. Man werde diese aber auch noch berücksichtigen, versicherte Gotz.

Mayls Majurani

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