So viele Besucher und so viele Spenden wie noch nie hatte die bundesweite Caritas-Aktion „Eine Million Sterne“ im zehnten Jahr ihres Bestehens im Landkreis.
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Freuen sich, helfen zu können (v. l.): Barbara Gaab, Margit Junker-Sturm, Roswitha Schäffner, Anneliese Ways, Christof Lang, Fabian Lachinger, Annalena Eder, Marieluise Eder und Fabio Waldhör.

So viele Spenden und Teilnehmer wie noch nie

„Eine Million Sterne“: Rekorde lassen Initiatoren strahlen

  • vonRedaktion Erding
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So viele Besucher und so viele Spenden wie noch nie hatte die bundesweite Caritas-Aktion „Eine Million Sterne“ im zehnten Jahr ihres Bestehens im Landkreis.

Erding – So viele Besucher und so viele Spenden wie noch nie hatte die bundesweite Caritas-Aktion „Eine Million Sterne“ im zehnten Jahr ihres Bestehens im Landkreis. Das freut die Frauen der ersten Stunde, die gemeinsam mit Caritas-Geschäftsführerin Barbara Gaab und der langjährigen Projektleiterin Silvia Wild auf das vergangene Jahrzehnt zurückblickten.

400 Teilnehmer in Erding und 200 in Taufkirchen hatten 2019 an der Aktion für Bedürftige vor Ort und weltweit mitgemacht. 4500 Euro an Spenden gingen ein, 36 Firmlinge engagierten sich.

Anneliese Ways und Margit Junker-Sturm sind von Beginn an dabei. Sie erzählten von den improvisierten Anfängen: „Da haben wir die Sterne noch mit der Hand auf den Kleinen Platz gemalt.“ Die Stimmung und vor allem, dass man auch konkret vor Ort helfen kann, begeistert die beiden noch heute. Wild und Gaab ehrten sie für ihre engagierte Mitgestaltung.

Ways war auch diejenige, die im zweiten Jahr Firmlinge zur Mithilfe engagierte. Seiher sind Firmlinge mit ihren Firmhelfern aus dem Pfarrverband St. Anna im Moosrain dabei. In kleinen Trupps waren sie losgezogen. „Ein Paar hat uns erst fünf und dann zehn Euro gegeben. Dann ist es extra noch mal mit dem Auto gekommen und hat uns 50 Euro gegeben“, erzählten Fabian Lachinger und Christof Lang. Die Firmhelferinnen Annalena Eder und Marieluise Eder, die selbst schon als Firmlinge dabei waren, sind begeisterte „Eine Million Sterne“-Fans: „Es macht einfach Spaß, und man kann mit wenig Aufwand viel helfen.“ Projektleiterin Wild hatte für alle Mitstreiter Urkunden vorbereitet, die sie überreichte.

Auch die Premiere in Taufkirchen im vergangenen November war ein Erfolg – dank Initiatorin und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Roswitha Schäffner. Als sie ihrem Pfarrer von der Idee erzählte, „Eine Million Sterne“ an die Vils zu holen, war er sofort dabei. Er sorgte mit seiner Band sogar für die Musik und gewann seinen evangelischen Kollegen für eine ökumenische Andacht. So wurde die Aktion zu einem Fest, zu dem 200 Besucher kamen. Den Gedanken der ökumenischen Andacht werden die Erdinger heuer übernehmen. Und auch die Konfirmanden der evangelischen Gemeinde können mitmachen.  

red

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