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Gefahr im Verzug: Bei St. Wolfgang giert dieser Sattelzug aufs Bankett – und damit im bedrohliche Schräglage. Schuld war aber nicht das Wetter. Vielmehr war der Fahrer betrunken. Die Polizei stellte über 1,1 Promille fest.

Mehrere Unfälle und entwurzelte Bäume

Schnee, Glätte und Sturm halten Einsatzkräfte in Atem

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Der stürmische Wintereinbruch in der Nacht auf Donnerstag hat Polizei und Feuerwehren im Landkreis Erding zahlreiche Einsätze beschert. Es wurde niemand verletzt.

Der erste Unfall einer ganzen Serie ereignete sich am Mittwoch gegen 17 Uhr auf der steilen Bergstrecke der Kreisstraße ED 18 bei St. Wolfgang. Ein mit Ziegel-Paletten beladener Sattelzug war aufs Bankett geraten. Die Feuerwehr musste das Gespann sichern. Die Bergung zog sich laut Dorfener Polizei über Stunden. Ursächlich waren aber weder Wind noch Glätte. Vielmehr war der Fahrer erheblich betrunken.

Besonders im Erdinger Stadtgebiet war es in der Nacht spiegelglatt. Stellenweise bildete sich eine geschlossene Eisdecke. Die Erdinger Polizei berichtet von vier Glätteunfällen mit rund 10 000 Euro Gesamtschaden. Gegen 23 Uhr knallte ein VW Touran im Kreisverkehr an der Sigwolfstraße gegen den Randstein. Eine Stunde später rutschte ein 1er BMW auf Höhe der Therme gegen eine Verkehrstafel. Nur fünf Minuten später kamen im Kreisel Sigwolfstraße/Am Wasserwerk zwei Fahrzeuge ins Rutschen und stießen gegeneinander. Kurz nach Mitternacht schlitterte ein Audi auf der Dachauer Straße gegen einen Seat.

Am Nachmittag kam dann der Sturm in den Landkreis und knickte etliche Bäume. Ein Schwerpunkt bildete das Gemeindegebiet Fraunberg. Aber auch an der B 15 bei Sulding, in Eichenried, Niederneuching und Aufhausen stürzten Bäume um. Am Semptkanal in Berglern fiel ein größerer Ast auf ein Auto. Bis in die Nacht mussten immer wieder Feuerwehren ausrücken, um Straßen freizuräumen.

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