Schuhe und Mode stark reduziert bieten Rainer Gerlspeck und Wolfgang Kraus (v.l.) vom 4.  bis 10. Juni in der ehemaligen Gerlspeck-Tennishalle an der Franz-Brombach-Straße an. Die Ware ist eingeräumt, die Kunden können kommen. 
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Schuhe und Mode stark reduziert bieten Rainer Gerlspeck und Wolfgang Kraus (v.l.) vom 4.  bis 10. Juni in der ehemaligen Gerlspeck-Tennishalle an der Franz-Brombach-Straße an. Die Ware ist eingeräumt, die Kunden können kommen. 

Gemeinsamer Sonderverkauf startet am Donnerstag

Erding: Schuh Gerlspeck und Modehaus Kraus räumen ihre Lager aus

  • Gabi Zierz
    vonGabi Zierz
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Corona macht‘s nötig: Das Schuhgeschäft Gerlspeck und das Modehaus Kraus in Erding starten am Donnerstag, 4. Juni, zum ersten gemeinsamen Lagerverkauf.

ErdingDie Geschäfte zu, die Lager voll: Der wochenlange Corona-Lockdown hat dem Einzelhandel Umsatzeinbußen und Überbestände an Waren beschert. Diese wollen das Modehaus Kraus und Schuh Gerlspeck jetzt gemeinsam abbauen. Die beiden Erdinger Traditionsunternehmen veranstalten ab dem heutigen Donnerstag bis einschließlich Mittwoch, 10. Juni, einen Lagerverkauf.

Er heißt „Fashion & Shoes“ und wird täglich von 10 bis 18 Uhr in der ehemaligen Gerlspeck-Tennishalle an der Franz-Brombach-Straße angeboten. Rainer Gerlspeck kündigt Markenware reduziert bis zu 70 Prozent an.

„Schuhe und Textilien passen gut zusammen“, sagt er zur Kooperation mit Kraus. Es ist die erste dieser Art. „Weitere sind vorstellbar, wenn’s gut läuft. Die Lager sind voll, deshalb sind wir auf die Idee gekommen, und der Kunde profitiert davon“.

Schon während des Corona-Lockdowns war Gerlspeck nicht untätig. Er hielt via Facebook und Instragram Kontakt zu den Kunden. Täglich postete er Fotos von Schuhen und Taschen, präsentiert von Ehefrau Evi, Tochter und Sohn. „Wir haben in der Krise auf die sozialen Netzwerke gesetzt“, sagt Gerlspeck. Die Resonanz der Kunden sei positiv gewesen. Auch das Online-Geschäft, das er seit drei Jahren betreibt, hat er ausgebaut. „Wir sind froh, dass wir Umsatz machen konnten“, bekennt er. „Unser Ziel war, so viel Ware zu verkaufen, wie es geht. Den Verlust hast d’ eh, den kann man nicht mehr aufholen.“ Die Mitarbeiterinnen hatte er in Kurzarbeit schicken müssen.

Vielversprechend verlief dann die Wiedereröffnung des Schuhgeschäfts an der Langen Zeile im April. Die ersten drei Wochen seien sehr gut gewesen, sagt Gerlspeck, auch wegen des Personalverkaufs mit 20-Prozent-Rabatt: „Wir sind sehr zufrieden. Der Mai ist auf Vorjahresniveau.“ (Gabi Zierz)

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