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Radfahrer sind im Straßenverkehr besonders gefährdet.

Schulwegunfälle zuletzt stark gestiegen

Polizeikontrollen zu Schuljahresbeginn

  • Hans Moritz
    VonHans Moritz
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Der Beginn des neuen Schuljahres sorgt morgens und mittags wieder für viel Verkehr. Vor allem kleine Kinder sind jetzt einer erhöhten Gefahr ausgesetzt. 

Um die Autofahrer für diese zu sensibilisieren, finden in den ersten Schultagen wieder verstärkt Polizeikontrollen statt. Die Kontrollaktion unter dem Motto „Sicher zur Schule, Sicher nach Hause“ läuft bis zum 1. Oktober.

Aus gutem Grund: Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ereigneten sich im vergangenen Schuljahr 62 Unfälle auf dem Weg nach Hause oder zur Schule. Das bedeutet ein Anstieg um ein Viertel. Etwa die Hälfte davon wurde von den Kindern und Jugendlichen selbst verursacht. Vor allem die Zehn- bis 13-Jährigen sind nach Angaben des Präsidiums gefährdet. Unter den Opfern waren 44 verletzte Radfahrer und 14 Fußgänger.

Autofahrer sollten immer mit der Unachtsamkeit von Kindern rechnen, die zudem Geschwindigkeiten noch nicht richtig einschätzen können. Fahrräder müssen verkehrssicher sein. Besondere Vorsicht gilt rund um Schulbusse. Aber auch die Eltern sind gefordert. Viele Kinder sind schlecht oder gar nicht gesichert und so manches „Eltern-Taxi“ ist zu schnell unterwegs. ham

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