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Dank der Hilfe eines Erdinger Arztes und eines Sanitätshauses bekam Saidu neue Prothesen. Jetzt kann er lernen zu laufen. Symbolbild.

Erdinger Arzt hilft in Afrika

Ohne Beine in ein neues Leben: Saidu lernt laufen

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Es klingt unglaublich: Einem Buben müssen in Afrika beide Beine amputiert werden, damit er wieder mobil ist. Denn er kam ohne Schienbeine zur Welt.

Erding – Es klingt unglaublich: Einem Buben müssen in Afrika beide Beine amputiert werden, damit er wieder mobil ist. Hinter dieser Geschichte stecken der Erdinger Orthopäde Dr. Fritjof Schmidt-Hoensdorf und der Orthopädietechniker Rainer Graf. Jetzt können sie stolz vermelden: Der Eingriff ist geglückt.

Im September hatte unsere Zeitung über den kleinen Saidu aus Sierra Leone berichtet. Das Kind kam schwer behindert zur Welt, ihm fehlten beide Schienbeine, lediglich die Wadenbeinknochen ragten aus den Kniegelenken. In dem armen Land konnte Saidu niemand helfen.

Operation geglückt: Dr. Fritjof Schmidt-Hoensdorf (l.) konnte Saidu (vorne) helfen. Der lernt nun laufen.

Schmidt-Hoensdorf erfuhr über seinen Verein „Orthopedics for the Developing World“ von dem Kind. Er flog nach Sierra Leone, um den Buben dort zu operieren. Im Gepäck hatte er mehrere Prothesen, die Sanitätshaus-Inhaber Graf von Herstellern bekommen hatte.

Nicht nur Saidu kann jetzt laufen lernen und muss nicht länger immer nur herumrutschen. Die Prothesen reichen für weitere Operationen, die Ärzte wie Schmidt-Hoensdorf kostenlos in der Dritten Welt durchführen. 

Hans Moritz

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