+
Die FTO gilt als eine der am stärksten frequentiertesten Staatsstraßen in Bayern.

Dafür klares Nein zur B 15 neu

SPD für FTO-Ausbau

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
    schließen

Die SPD bekennt sich zum Ausbau der FTO und reagiert damit auf eine neue Initiative, die die Pläne stoppen will.

Erding In Erding hat sich eine Initiative gegründet, die den Ausbau der Flughafentangente Ost und die weitere Planung der Erdinger Nordumfahrung stoppen soll (wir berichteten). In die Debatte hat sich nun die Kreis-SPD eingeschaltet. Sie spricht sich für den Ausbau aus, zumal der erste Abschnitt bereits im Bau sei.

„Die FTO gehört zu den meist befahrenen Staatsstraßen in ganz Bayern und leider auch zu den unfallträchtigsten. Der in Abschnitten geplante drei- und vierspurige Ausbau kann das hohe Verkehrsaufkommen aufnehmen. Wir sind der Meinung, dass durch einen Ausbau das Überholen sicherer und es damit auf dieser Strecke zu weniger Unfällen kommen wird“, teilen Vorsitzender Martin Kern und Ulla Dieckmann, Sprecherin der Kreistagsfraktion, per Pressemitteilung mit. Gerade auf dieser Strecke, die die Autobahnen A 92 und A 94 verbindet, werde der Verkehr auch in Zukunft nicht entscheidend weniger werden.

Die SPD sieht die FTO auch im Kontext der B 15 neu. Diese lehnt sie ab. „Die ausgebaute FTO kann den Verkehr Richtung A 94 und Rosenheim aufnehmen. Der FTO-Ausbau bedeutet damit einen weitaus geringeren Eingriff als der Bau einer völlig neuen Straßenführung“, so Dieckmann und Kern. Allerdings tritt die SPD ebenso für ein Mobilitätskonzept ein, das den Umstieg auf den ÖPNV attraktiver machen solle. ham

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare