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In Erding soll es demnächst die vierte Klimaschutzdemo geben.

Vierte Fridays-for-Future-Demo geplant – Schülerparlament stellt sich im Kreistag vor

Schüler wollen wieder auf die Straße

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Sie lassen sich auch von recht rabiaten Drohungen so mancher Schulleitung nicht einschüchtern: Die Schüler aller Schulen im Landkreis planen in den kommenden Wochen die vierte Klimaschutz-Demo. Das kündigten Vertreter des Kreis-Schülerparlaments im Ausschuss für Bildung und Kultur des Kreistags an.

Erding – Sie lassen sich auch von recht rabiaten Drohungen so mancher Schulleitung nicht einschüchtern: Die Schüler aller Schulen im Landkreis planen in den kommenden Wochen die vierte Klimaschutz-Demo. Das kündigten Vertreter des Kreis-Schülerparlaments im Ausschuss für Bildung und Kultur des Kreistags an.

Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) hatte die jungen Leute eingeladen, um die Arbeit des Schülerparlaments, dem Vertreter aller Schularten angehören, vorzustellen. Eine Jugendliche berichtete von der Einigung über eine weitere Fridays-for-Future-Kundgebung. Ein Zeitpunkt stehe aber noch nicht fest. Offen ließ sie auch, ob während der Schulzeit gestreikt werden solle oder am Nachmittag. In Erding gab es bisher drei Demos, immer an Nachmittagen, allerdings mit sinkender Resonanz. In Dorfen waren am 20. September mehrere hundert junge Leute für den Klimaschutz auf die Straße gegangen. Dabei war bekannt geworden, dass Andrea Hafner, Leiterin des Dorfener Gymnasiums, vorab gedroht hatte, „Schwänzern“ nicht nur Verweisen, sondern auch mit Verboten, an Klassenfahrten teilzunehmen, zu bestrafen.

Die Sprecher berichteten im Ausschuss, dass seit Mai 2017 die ersten Treffen stattgefunden hätten. Die Verfassung einer Geschäftsordnung sei durchaus kompliziert gewesen, was auch Bayerstorfer bestätigte. Auch mit einer Strategie zur Plastikvermeidung habe sich das Schülerparlament bereits befasst. Weitere Themen seien Abschlussfeiern, Handy-Regeln an Schulen, Veranstaltungen, Pausenverkauf und Schulkleidung gewesen.

Am Korbinian-Aigner-Gymnasium reifen Pläne für eine Aktion „Offenheit & Zusammenhalt“. In der jüngsten Sitzung am 22. Oktober ging es um den Ökologischen Fußabdruck.

Der Ausschuss quittierte das Engagement der Jugendlichen mit Applaus, die Demo-Ankündigung blieb unkommentiert.

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