Es geht wieder rund: So wie hier beim bislang letzten EWS-Kampfabend in Schollbach, als sich im Juli 2019 Gerhard Willi (l.) und Sascha Kehl gegenüber standen, wird auch diesmal wieder Schiedsrichter David Whitney (r.) ein wachsames Auge auf die Kämpfer haben.
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Es geht wieder rund: So wie hier beim bislang letzten EWS-Kampfabend in Schollbach, als sich im Juli 2019 Gerhard Willi (l.) und Sascha Kehl gegenüber standen, wird auch diesmal wieder Schiedsrichter David Whitney (r.) ein wachsames Auge auf die Kämpfer haben.

Kampfabend im Sportpark Schollbach unter freiem Himmel

Erding Wrestling Show meldet sich zurück

  • Wolfgang Krzizok
    vonWolfgang Krzizok
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Die Erding Wrestling Show geht wieder an den Start.

Erding – In Kampflaune ist Christof Haas. Der Chef der Erding Wrestling Show (EWS) sagt: „Lange hat der Virus unser Leben bestimmt, aber jetzt wird es Zeit der Pandemie richtig in den Hintern zu treten.“ Was übersetzt heißt: „Wir veranstalten am kommen Samstag, 5. Juni, unser erstes Event in diesem Jahr.“

Die Wrestler steigen im Sportpark Schollbach in den Ring, allerdings nicht in der Halle, „sondern es wird eine Open-Air-Veranstaltung geben“, kündigt Haas an. „Wir haben uns zu einem Schnellschuss entschlossen, denn bald ist Fußball-EM, und wenn die läuft, brauchst du sowas nicht zu machen, weil die Leute dann nur noch Fußball interessiert“, weiß Haas. „Deshalb wollen wir das noch vor der EM durchziehen.“

Fünf Kämpfe stehen auf dem Programm, neben Kämpfern aus Erding steigen Gäste aus München, dem Saarland, dem Schwarzwald und der Schweiz in den Ring. Den Hauptkampf bestreitet Lokalmatador Don Sheen gegen Masterpiece Marsellus. „Don will den Titel aus dem Schwarzwald wieder zurück nach Erding holen“, erzählt Haas. Dass im Ring alles regelkonform abläuft, darüber wacht wieder der erfahrene Schiedsrichter David Whitney

Beginn ist um 19 Uhr, das Ende gegen 21 Uhr. Maximal 250 Zuschauer sind zugelassen, „wir begrenzen es aber freiwillig auf 200“, erzählt der EWS-Chef. Die Veranstaltung wird auf alle Fälle durchgezogen, auch wenn es regnen sollte. „Wir haben eine große Plane, mit der wir den Ring schützen können, zum Schutz der Zuschauer stehen große Schirme bereit“, sagt Haas. Er ist allerdings zuversichtlich, „denn von der Wetterprognose her soll es am Samstagabend komplett trocken bleiben“.

Karten können im Internet über eventim gekauft werden, Restkarten gibt es an der Abendkasse. Haas weist darauf hin, dass für die Zuschauer Masken- und Sitzplatzpflicht besteht, außerdem müssen sie einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter ist als 24 Stunden ist. „Kommt vorbei und lasst uns nicht alleine unsere Rückkehr in den Ring feiern“, fordert Haas die Wrestling-Fans auf.

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