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Das Herzenswunschmobil als Herzensangelegenheit: Die Erdinger Kabarettistin Monika Gruber ist Schirmherrin des neuen Angebots. Gestern Nachmittag wurde der VW-Bus gesegnet und seiner Bestimmung übergeben. 

Erdinger BRK stellt Herzenswunschmobil in Dienst – 38 000 Euro Spenden

Dieser Rettungswagen fährt in die Erinnerung

  • Hans Moritz
    vonHans Moritz
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Wenn der VW-Bus mit dem Kennzeichen ED-HM 2020 vom Erdinger Rotkreuz-Haus abfährt, ist der Anlass traurig und schön zugleich. Denn es handelt sich um das Herzenswunschmobil des BRK-Kreisverbandes Erding.

Erding – Wenn der VW-Bus mit dem Kennzeichen ED-HM 2020 vom Erdinger Rotkreuz-Haus abfährt, ist der Anlass traurig und schön zugleich. Denn es handelt sich um das Herzenswunschmobil des BRK-Kreisverbandes Erding. Es kommt dann zum Einsatz, wenn einem schwerstkranken oder dem Tod geweihten Menschen noch einmal ein Wunsch erfüllt werden soll, vielleicht der letzte. Das kann eine Fahrt in der Berge sein, ins Fußballstadion oder ein Ort, mit dem der Patient Erinnerungen verbindet.

Gestern wurde das Fahrzeug von Pfarrer Martin Garmaier gesegnet damit und offiziell seiner Bestimmung übergeben. 38 000 Euro Spenden hatte der Kreisverband dafür eingeworben, 19 500 Euro hat der Transporter mit Hochdach gekostet.

Schirmherrin ist die Erdinger Kabarettistin Monika Gruber. Sie sagte in einer kleinen Feierstunde, „Ehrenamt an dem Ort, an dem man lebt“, sei ihr besonders wichtig. Sie sei „stolz, Teil eines so großartigen und engagierten Teams zu sein“.

BRK-Präsident Theo Zellner lobte, das Herzenswunschmobil sei für Menschen, die soziale und persönliche Nähe suchten. Mit der Einführung übernehme das BRK Erding eine „Vorbildfunktion für ganz Bayern“. Ihn freue, dass die Spendenbereitschaft so hoch sei. Mit Blick auf Corona meinte Zellner: „Gerade in diesen Zeiten sind unsere Fördermitglieder so wichtig“ – bayernweit über 700 000.

Landrat Martin Bayerstorfer griff den Leitspruch des BRK auf – „im Zeichen der Menschlichkeit“. Dieses Motto werde mit dem Herzenswunschmobil gelebt. Den letzten Wunsch erfüllt zu bekommen, sei für die Betroffenen das Allerwichtigste.

Erdings OB Max Gotz zeigte sich dankbar, dass die Hilfsbereitschaft in der Region stark ausgeprägt sei, und zog eine Linie zu dem Hospiz in Erding, für das in den nächsten Tagen der Grundstein gelegt wird. Sein Dank galt auch den Fahrern des Herzenswunschmobil und den medizinisch geschulten Ehrenamtlichen, die die Passagiere begleiten.

Pfarrer Garmaier erbat den Segen für Wagen und Besatzung und vergaß dabei nicht, der „Mutter“ des Herzenswunschmobils zu danken – Iris Menzinger.

Transportiert werden nicht nur Kranke aus dem Landkreis, sondern auch aus der Umgebung. Maßgeblich an der Finanzierung mitgewirkt hatten die Sparkasse und die Genossenschaftsbanken im Landkreis. ham

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