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Schnee schaufeln werden am Wochenende jeweils 180 Feuerwehrler aus dem Landkreis in Berchtesgaden.

Überörtliche Hilfe angefordert - Samstagfrüh geht‘s los

Erdinger Feuerwehren helfen in den Alpen

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In aller Herrgottsfrüh werden am Samstag und Sonntag jeweils 180 Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Landkreis nach Berchtesgaden ausrücken. Die Regierung von Oberbayern hat Erdinger Wehren als so genanntes „Hilfeleistungskontingent im überörtlichen Einsatz“ angefordert.

Erding/Berchtesgaden - Am Freitagabend bereiteten die Kreisbrandinspektion Erding und der Katastrophenschutz im Landratsamt den zweitägigen Einsatz vor. Kreisbrandrat Willi Vogl berichtet unserer Zeitung, dass sich die Kräfte um 5 Uhr morgens an der A 94 bei Pastetten sowie in Taufkirchen treffen, um dann im Konvoi mit Blaulicht über die Salzburger Autobahn sowie über den Chiemsee nach Berchtesgaden zu fahren. „Unser Auftrag wird sein, etwa 400 Dächer vom Schnee zu befreien, damit kein Haus einstürzt“, so Vogl. Abends werden die Ehrenamtlichen wieder zurückerwartet. „Denn es wird eine sehr anstrengende Aufgabe sein“, ist der Kreisbrandrat überzeugt.

Als Kontingentführer wurden die beiden Kreisbrandinspektoren Lorenz Huber (Oberding/Samstag) und Andreas Pröschkowitz (Altenerding/Sonntag) ernannt.

Laut Vogl bestehen die Konvois aus Mannschafts- und Löschfahrzeugen mit der für die Arbeit erforderlichen Ausrüstung. Bereits am Freitag war die Erdinger Feuerwehr ins Berchtesgadener Land gefahren – voll beladen mit Schneeschaufeln.

Vogl betont, dass die Sicherheit im Erdinger Land trotz der Abordnungen voll gewährleistet sei. „Es bleiben natürlich ausreichend Kräfte vor Ort.“

In Berchtesgaden herrscht seit Tagen Katastrophenalarm. Im gesamten Voralpenland sind derzeit Feuerwehren aus anderen Regionen aktiv, um die Retter dort zu unterstützen.

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