Erdinger Schiris hinken hinterher

Erding - Abspielfehler, Abwehrschnitzer, schlechte Chancenausbeute: Die Erdinger Schiedsrichter sind mit ihrem Abschneiden bei den oberbayerischen Hallenmeisterschaften nicht zufrieden.

Mit gemischten Gefühlen sind die Erdinger Unparteiischen zu den 24. oberbayerischen Hallenfußball-Meisterschaften der Schiedsrichter nach Niederscheyern gefahren. Das Team war zuletzt verjüngt worden. Dennoch waren die Erdinger am Ende mit ihren sechs Zählern und dem sechsten Platz nicht zufrieden.

In der ersten Partie gegen Weilheim spielten die Erdinger Schiris zehn Minuten auf das gegnerische Tor, bevor sie nach einem Abwehrfehler das 0:1 kassierten. Gegen die Schiedsrichtergruppe Chiem schoss der Eittinger Michael Weber seine Farben mit zwei Treffern zum 2:1-Sieg. Glück hatten die Erdinger im dritten Spiel gegen die Bad Tölzer Schiedsrichter, als Sebastian Eibl einen Ball von der Linie kratzte und für den geschlagenen Keeper Alfons Deutinger rettete. Eibl war es auch, der im Gegenzug das entscheidende Tor zum 1:0-Endstand markierte.

Mit der Freisinger Schiedsrichtergruppe wartete im Anschluss ein unberechenbarer Gegner, der seine ersten beiden Spiele gewonnen hatte. Rainer Lerach egalisierte die Freisinger Führung, ehe Eibl nach einem Freistoß Martin Kübelsbecks alleine vor dem Torhüter über den Ball säbelte. Besser machte es der Gegner, der nach einem Konter zum 2:1 einnetzte.

Im letzten Spiel der Vorrunde trafen mit der Erdinger und der Ruperti-Schiedsrichtergruppe zwei punktgleiche Teams aufeinander, die beide mit einem Sieg das Halbfinale erreichen konnten. Auch hier zeigte sich die Abwehr der Erdinger nicht sattelfest. Weber hielt die Begenung mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 offen, bevor Ruperti endgültig auf 5:1 davonzog.

Im Finale setzten sich die Gastgeber der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen gegen Freising mit 3:1 Toren durch und kürten sich damit zum sechsten Mal zum Oberbayerischen Hallenmeister. (kb)

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