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Zusammen für den Triathlon (v. l.): Jürgen Feyerabend-Syre, Winfried Kretschmer, Sonja Tajsich. Philipp Herold und Hartwig Thöne stoßen auf den Stadttriathlon an.

Erdinger Stadttriathlon

Profis und Amateure lieben diese Strecke

Eine der traditionsreichsten Triathlonveranstaltungen Deutschlands feiert am Sonntag Jubiläum. Der Stadttriathlon wird wieder Massen an Sportler nach Erding locken – davon gehen die Veranstalter aus.

Erding – 2018 ist ein besonderes Jahr für den Triathlon-Sport in Erding. Zum 25. Mal werden sich am Sonntag Triathleten aus ganz Deutschland beim Stadttriathlon miteinander messen. Im Jahr 1993, als alles begann, sah es noch ganz anders aus. „Wir waren eine kleine Gruppe von Triathleten, die einen Wettkampf veranstalten wollten. Da es nichts Vergleichbares in der Nähe gab, haben wir eben selbst einen organisiert“, erzählt Winfried Kretschmer, einer der Gründerväter, der noch immer bei der Ausrichtung des Großevents hilft. So sei man damals an den Wörther Weiher gefahren und habe mit einfachsten Mitteln angefangen. „Da wurden noch keine Straßen gesperrt, und auch die Ausrüstung war nicht modern. Wir sind einfach losgelaufen.“

Mittlerweile sei der Erdinger Stadttriathlon eine hochprofessionelle Veranstaltung, die sich steigender Beliebtheit erfreut, wie Jürgen Feyerabend-Syre von Trisport Erding betont. „Wir haben dieses Jahr noch einmal knapp 200 Teilnehmer mehr als vergangenes Jahr. Vielleicht werden es sogar an die 1500.“

Profi Sonja Tajsich ist am Start

Mit dabei sind alle Alters- und Leistungsgruppen. Beginnen wird der Triathlon mit den Jüngsten ab 8.30 Uhr. Die Volksdistanzler starten um 10 Uhr, und die Olympische Distanz ist für 11.15 Uhr geplant.

Dort wird wie schon in den vergangenen Jahren Profi-Triathletin Sonja Tajsich an den Start gehen. Die 42-Jährige wird nach dem Ironman in Hamburg am 29. Juli ihre Profikarriere beenden. „In meinem letzten Jahr wollte ich nur noch die Veranstaltungen mitnehmen, die mir sehr am Herzen liegen.“ Und da gehöre der Erdinger Stadttriathlon einfach dazu. „Es ist meine Lieblingsstrecke über die Olympische Distanz. Es ist wahnsinnig schön hier. Vom Startpunkt am Naherholungsgebiet bis zum Zieleinlauf mitten in der Innenstadt mit dieser super Stimmung. Es verbindet alles, was man braucht.“ Daher werde sie auch nach ihrer Profikarriere wieder nach Erding zurückkehren, um am Triathlon teilzunehmen. „Ich werde mich nur aus dem Profi-Sport zurückziehen, nicht vom Triathlon an sich.“

Um solch eine Veranstaltung reiblungslos über die Bühne zu bringen, braucht es viel Zeit und noch mehr Mitarbeit. 200 Ehrenamtliche Helfer, 20 Ressortleiter, 70 Mitarbeiter vom Roten Kreuz, 60 von der Wasserwacht, 30 Feuerwehrler sowie 20 Mann vom THW werden vor Ort sein. In der Innenstadt führen Hartwig Thöne sowie Daniel Unger, ehemaliger Triathlon- Weltmeister, durch das Programm. Er lobt die Zusammenarbeit aller Beteiligten. „Ob es die Feuerwehr oder die Stadt ist – alle helfen, wo es möglich ist.“

Das Rückgrat der Veranstaltung ist für Kretschmer der Erdinger Weißbräu. „Er ist mehr als ein Sponsor. Ohne ihn wäre die ganze Veranstaltung nicht mehr möglich.“

Viele Änderungen werde es dieses Jahr nicht geben. „Wir können zum ersten Mal die gleiche Strecke nehmen wie im Vorjahr. Nächstes Jahr wird sich die Strecke aufgrund der Fertigstellung der Freisinger Brücke jedoch wieder ändern“, kündigt Feyerabend-Syre an.

Siegerehrung noch vor WM-Spiel

Bis Mitte der Woche sind Anmeldungen möglich. Weitere Infos unter www.stadttriathlon-erding.de.

Auch eine Überschneidung mit dem WM-Auftakt der Deutschen Fußball Nationalmannschaft soll vermieden werden. „Wir hoffen, dass die Siegerehrung kurz nach 16 Uhr stattfinden wird“, sagt Thöne. Erding darf sich also auf einen sportlichen Sonntag einstellen.

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