Schlüsselübergabe (v. l.): der neue Chef Franz Traßl, Veronika Dupuy (Personalrat), Präsident Dr. Klement Aringer und der frühere Amtsleiter Christoph Dusch. Foto: Moritz

Vermessungsamt Erding 

Erdings neuer Breitbandmanager

Erding – Offizieller Wechsel: Christoph Dusch geht, Franz Traßl kommt – Service für Bürger und Ämter

Landläufig als Vermessungsamt bekannt, erbringt das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (ADBV) heute vielfältige Dienstleistungen für Verwaltungen und Bürger. An der Spitze wurde nun auch offiziell der Wechsel vollzogen. Bereits im Frühjahr hatte Christoph Dusch das Erdinger ADBV in Richtung seiner Heimat Landshut verlassen. Im August kam aus Miesbach Franz Traßl (wir berichteten). Verabschiedet beziehungsweise eingeführt wurden sie am Freitag bei einem Festakt in der Kreismusikschule von Klement Aringer, Präsident des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

Aringer lobte Dusch für dessen vierjährige „erfolgreiche Leitung“ des Amtes. „In Erding waren Sie von Beginn an von grundlegenden Umwälzungen betroffen.“ Damit zielte Aringer auf die neue Zuständigkeit für den Breitbandausbau ab. Duschs Engagement sei vorbildlich gewesen, er habe das Bild der Vermessungsverwaltung „positiv geprägt.“

Kurz ging Aringer auf Traßls Werdegang ein, der von 1990 bis 2015 am Vermessungsamt in Günzburg gewesen sei. Danach folgten zwei kurze Perioden an den Behörden in Aschaffenburg und Miesbach. Seit 1. August ist er Chef an der Dorfener Straße.

Zweiter Landrat Jakob Schwimmer lobte die Zusammenarbeit des ADBV mit dem Landkreis und den Kommunen. „Sie sind ein wichtiger Dienstleister, der das schnelle Internet in der Region vorangebracht hat“, lobte der CSU-Politiker. Förderbescheide in Höhe von zehn Millionen Euro seien bereits ergangen beziehungsweise in Arbeit, zehn weitere Millionen könne die Region noch abrufen. Große Herausforderungen zögen mit der Erdinger Nordumfahrung und dem S-Bahn-Ringschluss herauf. Erdings 2. Bürgermeister Ludwig Kirmair betonte die Bedeutung des ADBV gerade in einer Wachstumsregion.

Dusch bekannte, Erding hätte eigentlich seine letzte Station vor der Pensionierung sein sollen „Ich habe mich hier immer wohlgefühlt.“ Die Chance, beruflich in seine Heimatstadt gehen zu können, habe er jedoch nicht ausschlagen können.

Traßl betone, er sei kollegial und freundlich aufgenommen worden. „In Erding stimmen Leistungsbereitschaft und Betriebsklima.“

Zuvor war Präsident Aringer auch die enorme Bandbreite des ADBV eingegangen. Er wies auf Daten, Luftbilder, Karten und Geländemodelle hin, die von allen Bürgern genutzt werden könnten, oft kostenlos.  

ham

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