1. Startseite
  2. Lokales
  3. Erding
  4. Erding

Gotz: Wir müssen Kreißsaal retten

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Hans Moritz

Kommentare

null
Oberbürgermeister Max Gotz kämpft um die Geburtshilfe in seiner Stadt. © Moritz

Die Entwicklung des Klinikums, vor allem die vorübergehende Schließung des Kreißsaals, bereiten Erdings OB Max Gotz (CSU) große Sorgen. Er steht nach wie vor hinter dem Haus des Landkreises dem Defizitausgleich.

Erding - Dies sagte Gotz am Montagabend in der Hauptversammlung der Unternehmerfrauen im Handwerk (siehe Erding-Seite).

Der OB bekannte, „dass es mich tief betroffen macht, dass so viele werdende Eltern, die im Klinikum bereits einen Termin für den Sommer ausgemacht hatten, aus der Zeitung erfahren mussten, dass der Kreißsaal vorübergehend geschlossen wird“. Ihn treibe die Sorge um, dass es dabei bleiben könne. „Denn wenn etwas erst einmal geschlossen war, ist es umso schwieriger, wieder neu anzufangen.“

Trotz aller Turbulenzen steht Gotz weiter hinter Bestrebungen, in Erding eine kinderärztliche Abteilung anzusiedeln. Auch den Defizitausgleich – voriges Jahr waren es 3,3 Millionen Euro – verteidigt Gotz, sofern das (Steuer-)Geld gut angelegt ist. „Mir ist es im Zweifel lieber, wir streichen drei defizitäre Buslinien, die ohnehin kaum einer nutzt, als dass wir die Geburtshilfe dauerhaft infrage stellen.“ Es müssten jetzt „alle Anstrengungen unternommen werden, den Kreißsaal dauerhaft zu erhalten“. Alle müssten an einen Tisch.

Erding sei immerhin einer der kinderreichsten Landkreise Deutschlands. Auch die Notaufnahme und die Grundversorgung am Klinikum dürften nicht zur Disposition gestellt werde, verlangte der OB.

Auch interessant

Kommentare