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Freuen sich auf die Premiere (v. r.): Veranstalter Detlef Garthen, Matthias Rüthlein, Franz Fürbacher, Stadthallen-Chefin Jutta Kistner und Marcus Adomat.

25 Fachfirmen und die Polizei präsentieren sich in der Stadthalle Erding

Messe zum Schutz vor Einbrechern

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Erding - Alles rund ums einbruchsichere Wohnen gibt es am übernächsten Woche in der Stadthalle Erding. Am Dienstag  wurde die Einbruchschutzmesse vorgestellt.

Fast 1125 Einbrüche sind 2014 im Bereich des Polizeipräsidums Ingolstadt verübt worden. Nahezu jeder hat Opfer von Einbrechern in seinem Bekanntenkreis. Die Polizei hat ihre Fahndung verstärkt – 2015 voraussichtlich mit einer höheren Aufklärungsquote. Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist dennoch so groß wie nie.

In diese Gemengelage hat Detlef Garthen seine Einbruchschutzmesse platziert. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Max Gotz findet sie am Wochenende, 19./20. März, in der Stadthalle Erding statt – bei freiem Eintritt. 25 Sicherheitsfirmen stellen ihre neuesten Technologien vor, um Einbrecher abzuwehren. Die Kripo Erding ist mit ihrem Berater Johann Radlmaier vertreten. An beiden Tagen können die Besucher zwölf Fachvorträgen lauschen.

Garthen, der in Erding auch für die Immobilienmesse verantwortlich ist, berichtete in einer Pressekonferenz: „Es ist die erste Publikumsmesse dieser Art. Das Interesse ist enorm.“ In Ludwigshafen habe er an zwei Tagen 7500 Besucher gezählt.

Wie groß die Angebotspalette ist, wird die Messe unter Beweis stellen. Christian Struck von Telenot Electronic nennt drei Faktoren: „Einbruchsichere Fenster und Türen, elektronische Warn- und Alarmsysteme, aber auch aufmerksame Nachbarn.“ Matthias Rüthlein, der von Moosinning aus mit der Firma Alarm Profi bundesweit tätig ist, plädierte dafür, „nicht auf Billig-Lösungen aus dem Baumarkt, sondern auf maßgeschneiderte Konzepte zu setzen“. Aus Kundengesprächen wisse er, „dass vor allem die psychische Belastung immens ist, wenn man Opfer von Einbrechern geworden ist“. Beide wiesen darauf hin, „dass der Sachschaden oft höher als der Beuteschaden ist“.

Für die Anbieter ist der Markt lukrativ: Zu dem gesteigerten Sicherheitsbedürfnis der Menschen kommt die Zusage des Bundes, einbruchhemmende Nachrüstungen zu fördern. Von der Kreditanstalt für Wiederaufbau stehen zehn Millionen Euro zur Verfügung.

50 000 Euro Schaden bei jüngstem Vorfall

Dass Einbrüche trauriger Alltag sind, beweist der jüngste Fall vom vergangenen Wochenende. Zwischen Freitag, 15 Uhr, und Sonntag, 11.30 Uhr, wurde der Lagerraum des Golfclubs Grünbach heimgesucht. Der oder die Täter hebelten das hölzerne Eingangstor auf und entwendeten mehrere Maschinen, darunter eine Kettensäge, sechs Laubbläser, einen Kompressor, eine Schneefräse, einen Sodenschneider und einen Rasenbelüfter. Die Polizei glaubt, dass zum Abtransport ein größeres Fahrzeug oder ein Anhänger zum Einsatz gekommen ist. Der Schaden beläuft sich auf rund 50 000 Euro. Hinweise erbittet die Polizei in Erding unter Tel. (0 81 22) 96 80.

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