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Die Preisgekrönten (v. l.): Vorsitzende Theresia Erhard, Gabi Ostermair, Dagmar Schranz, Julia Seidel, Michaela Thurner, Elfriede Gallistl, Traudl Bauersachs (kniend), Gisela Zerndl, Rosi Nunberger (Ehrenpreis), Ingrid Enzner, Marlies Beierl und Anni Gunst (1. Preis) sowie Mitorganisatorin Waltraud Sandner. 

Faschingskranzl der Frauengemeinschaft St. Johannes 

Viele internationale Gäste und eine imposante Freiheitsstatue

Vollbesetzt war das Vereinsheim des TSV Erding beim traditionellen Faschingskranzl der Frauengemeinschaft St. Johannes. Erstmals fand die Veranstaltung an neuer Stätte statt. Jahrzehntelang hatten die Damen beim Mayr-Wirt gefeiert.

Erding– Eine „Reise um die Welt“ war heuer als Motto ausgegeben worden. Und entsprechend bunt und fantasievoll war das Weibervolk gekleidet, das sich auf der Tanzfläche tummelte. Am stärksten war Japan vertreten. Vorsitzende Theresa Erhard führte mit Humor und vielen Witzen durch das Programm, und die „Zwoa Griabigen“ sorgten für Stimmung und Tanz.

Die Sketche befassten sich mit Themen, die das nicht mehr ganz taufrische Publikum zum Nachdenken anregten. Den Auftakt machten Alberta Kracher, Petra Maisch, Waltraud Sandner, Annemarie und Hilde Scharl, Marille Stoiber, Cilli Wenzl und Irmi Zottmann mit einem Kaffeeklatsch im Altersheim. Jede wollte die andere mit kleinen Sticheleien und Boshaftigkeiten übertreffen – und natürlich drehte sich alles um den neuen jungen Pfleger. Gelungen war auch das Solo von Wenzl über ihre vielfältigen Erfahrungen im Fitnessstudio – vom Hanteltraining bis zum Saunabesuch.

Im nächsten Sketch ging es nicht um alternde Damen, sondern um die Wehwehchen der gstandnen Mannsbilder – köstlich inszeniert von Kracher, Sandner, Scharl, Stoiber und Zottmann im Wartezimmer des Urologen. Eine Parodie auf Mireille Matthieu, toll interpretiert in Gesang und Gestik von Zottmann, beschloss das Programm.

Gespannt warteten die Damen dann auf den Auftritt der Narrhalla Erding mit Prinzenpaar und Garde. Wie perfekt und gekonnt diese tanzen und ihr Metier beherrschen, dürfte sich schon herumgesprochen haben. Und natürlich wurde Vorsitzende Erhard mit einem Orden dekoriert.

Höhepunkt des Abends war zum Abschluss die Prämierung der schönsten und fantasievollsten zehn Kostüme. Hier hat Anni Gunst schon ein Abo auf den ersten Platz. Heuer gewann sie als Freiheitsstatue von New York. Unglaublich viel Arbeit steckte hinter ihrer Maske. Den zweiten Platz belegte Gabi Ostermair aus Niederneuching als faszinierende Geisha, Dritte wurde Dagmar Schranz aus Erding als prunkvolle Venezianerin. 

Marianne Jorum

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