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Anschmiegsam zeigt sich Prinzessin Carolina I. von Tönung und Krönung zu Beginn des Prinzentanzes (hier bei der Narrenschranne). Es ist ein Tango, später erst folgt der Langsame Walzer. An der Seite seiner Tollität Ferdinand II. von Jagd und Trieb hat sie heuer einen Marathon-Fasching gemeistert.

Faschingsbilanz der Narrhalla Erding

Prinz Ferdinand: „Es war Gaudi pur“

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Erding - Eine der längsten Faschingssaisonen geht heute zu Ende. Zeit, Bilanz zu ziehen. Die Narrhalla Erding zeigt sich begeistert. Das Prinzenpaar brachte es auf den Punkt: „Schee war’s.“

Fast acht Wochen hat der Fasching heuer gedauert. In Erding hat ihn maßgeblich die Narrhalla gestaltet – und mit der Reiherorden-Verleihung eine Veranstaltung wieder aufleben lassen – in Form einer Faschingssitzung in der Stadthalle. So gut wie sie ankam, wird es sie künftig regelmäßig geben.Dazu hatte die Narrhalla für ihr Präsidium sowie die Ehrensenatoren und Senatoren eigens Narrenkappen besorgt. Die beiden ausverkauften Schwarz-Weiß-Bälle der Faschingsgesellschaft in der Stadthalle zählen ohnehin zu den Höhepunkten der närrischen Saison in Erding.

Heute lässt die Narrhalla mit dem Kehraus im AWO-Café an der Münchner Straße den Fasching ausklingen. Gestern hatte sie noch offizielles Programm: Vor dem abendlichen Rosenmontagsball im Gasthaus Erdinger Weißbräu stand am Vormittag beim Mayr-Wirt das Weißwurstfrühstück an, zu dem traditionell die Sponsoren und Gönner eingeladen werden – angeführt „von unserem Toppartner in Sachen Getränke“, wie Narrhalla-Präsident Stefan Neumaier die Vertreter des Erdinger Weißbräu launig begrüßte und nicht nur bei Geschäftsführer Josef Westermeier und Andi Brenninger für Schmunzeln sorgte. Auch Gisela Sellmeier, die seit Jahren die Narrhalla-Orden finanziert, war gerne gekommen. Oberbürgermeister Max Gotz mit Gattin Alexandra, Landrat Martin Bayerstorfer und MdB Andreas Lenz schauten ebenfalls vorbei. „Es war wirklich ein erfolgreicher Fasching“, freute sich Neumaier: „Alle, die hier sitzen, haben einen großen Teil dazu beigetragen.“

Dazu gehören als Gesichter des Faschings das Kinderprinzenpaar Carolina I. und Xaver I. sowie – etwas müde, aber glücklich – das Prinzenpaar. Carolina Berglehner und Ferdinand Zehner („Mir is’ scho schlechter ganga“) haben gut durchgehalten und mehr als 20 Veranstaltungen gemeistert. Allein am vergangenen Freitag hatten sie mit der Narrhalla sieben Auftritte. Ein besonders schöner war der Besuch beim Lebenshilfe-Fasching in Eitting, erzählt die Prinzessin.

Stressig sei die Regentschaft nicht gewesen, „weil der Fasching heuer so lang gedauert hat“, sagt Prinz Ferdinand: „Wir hatten sogar zwei freie Wochenenden und sind einmal mit der Narrhalla mit 60 Mann beim Skifahren gewesen.“ Nicht nur das hat die Truppe zusammengeschweißt. „Die Bälle waren besonders schön, und das Feedback der Gäste immer positiv. Außerdem erkennt man, wie viel Arbeit hinter der Organisation steckt, und wer alles vor und hinter der Bühne arbeitet“, sagt Carolina anerkennend.

Der Alltag beginnt für sie wieder am Donnerstag, als Friseurmeisterin im väterlichen Geschäft „Cool Cut“. Ferdinand gönnt sich ein paar entspannte Tage in den Bergen. Blicken sie auf ihre Regentschaft zurück, sind sich die beiden einig: „Es war gut, dass wir Ja gesagt haben. Es war Gaudi pur.“

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