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Daumen hoch für zwei der eifrigen Sammler: Mathias Mayer (l.) und Lukas Binder.

Kriegsgräbersammlung

Fast 6000 Euro in den Sammelbüchsen

Erding – Mit einem neuen Rekordergebnis haben sich die Soldaten aus dem Fliegerhorst Erding an der Straßensammlung des Volksbundes Kriegsgräberfürsorge beteiligt. Exakt 5913,41 Euro kamen zusammen, etwa 1500 Euro mehr als vor einem Jahr.

Seit sechs Jahren unterstützt die Bundeswehr die Aktion in Erding. Oberst Markus Alder, Kommandeur des Waffensystemunterstützungszentrums 1, ist stolz auf seine Truppe: „Ein solches Spitzenergebnis hatten wir noch nie.“ Sein Dank und der seiner Soldaten gilt auch der Bevölkerung. Die Spendenbereitschaft seit dem Auftakt am 17. Juni sei wieder enorm hoch gewesen. Damals hatten unter anderem Landrat Martin Bayerstorfer, OB Max Gotz, Oberst Alder und Jörg Raab vom Volksbund für ein paar Stunden die Sammelbüchse geschwenkt. Danach schwärmten die Soldaten zur Haus- und Straßensammlung aus.

An Allerheiligen wird die Friedhofssammlung in gewohnter Weise durch die örtlichen Krieger- und Reservistenvereine durchgeführt, um die Gesamtspendensumme noch zu erhöhen.

Derzeit pflegt die Organisation in 45 Ländern auf 832 Kriegsgräberstätten die Gräber von über 2,7 Millionen Toten beider Weltkriege. Parallel hierzu betreibt sie eine Gräberdatenbank mit 4,7 Millionen Verlustmeldungen. Da die Arbeit zu 70 Prozent aus eigenen Mitteln finanziert wird, ist der Volksbund auf großzügige Spenden angewiesen. Peter Jentscher

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