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„Kentucky schreit “: Die Pop-Punk-Band aus Erding spielte bei „Laut & Spendabel“.

Konzert im Jugend- und Kulturhaus

Feiern und dabei Gutes tun

Erding – Benefizkonzert „Laut  & Spendabel“ im Sonic – Erlös geht an Clearingstelle Erding

„Laut & Spendabel“, das Konzert, das die evangelische Dekanats-Jugend Freising zum zweiten Mal organisierte und am Samstagabend im Erdinger Jugend- und Kulturhaus Sonic stattfand, kam gut an. Heuer gehen alle Einnahmen des Benefizkonzertabends an die 2012 gegründete Clearingstelle in Erding, die minderjährigen, unbegleiteten Flüchtlingen Wohn- und Schutzraum bietet.

Selbstbewusst durch die Veranstaltung führte Tobi Weiskopf von der Freisinger Dekanats-Jugend. Schirmherr war Matthias Matuschik, bekannt als „Matuschke“ beim Radiosender Bayern3. Wegen eines eigenen Bühnenauftritts konnte der Entertainer allerdings nicht in Erding sein, er sendete aber eine Videobotschaft.

Den Anfang machte „Right on Q“ aus Freising. Sie coverte rockige, bekannte Songs aus dem Radio

Ein Heimspiel hatte die sechsköpfige Pop-Punk Band „Kentucky schreit“, die am 20. Mai in München ihre zweite CD vorstellt. Die deutsche, lustige Musik der Erdinger Gruppe ist frisch und geht – passend ergänzt von Saxophon, Trompete und Posaune – schnell ins Ohr. Das neue Stück „Besser lächeln“ widmete die Band den „Idioten, die in Europa Flüchtlingsheime anzünden oder irgendeine andere Scheiße bauen“. Etwas verrückt ist teilweise die Performance mit dem schubsenden Punk-Publikum, Gruppenumarmungen oder einem Bühnenkönig, der den Zuhörern Anweisungen gibt. Aber dem jungen Publikum im Sonic gefiel es.

Den Abschluss machte der überregionale Headliner „Heischneida“ aus dem Chiemgau. Die sechs Männer heizten dem Publikum mit ihrem Blechmusik-Pop-Rock ordentlich ein.

Einige Flüchtlinge mischten sich tanzend unter das Publikum. Die Spenden von „Laut & Spendabel“ will die Clearingstelle für Ausflüge, Kleidung oder Wörterbücher verwenden.

mot

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