feuerwehr-altenerding-vorstand-neu
+
Der neue Vorstand der Feuerwehr Altenerding (hinten, v. l.): Max Glockshuber, OB Max Gotz, Martin Gräbe, Karsten Metzger, Christian Garr, Franz Niedermaier, Herbert Reuther, Stephan Stanglmaier, (vorne, v. l.) Simon Menzinger, Werner Irl, Ramona Wagner, Nina Schleinkofer und Wolfgang Bendl.

Vorstand komplett erneuert – Karsten Metzger führt Verein

Alles neu bei Florian Altenerding

  • Hans Moritz
    VonHans Moritz
    schließen

Generationswechsel bei der Feuerwehr Altenerding. In der Hauptversammlung am Samstag wurde der Vorstand komplett neu besetzt – mit vorwiegend jungen Ehrenamtlichen.

Neu an der Spitze ist der 34-jährige Karsten Metzger, der auf den bereits im Frühsommer zurückgetretenen Wolfgang Bamberg folgt. Sein Stellvertreter ist nun Franz Niedermaier (Vorgänger Hubert Maier). Zur Schriftführerinnen wurden Ramona Wagner (Marco Neueder) und Nina Schleinkofer (Metzger) gewählt, zu Kassieren Christian Garr (Daniela Schreiber) und Wolfgang Bendl (Garr). Nur die Revisoren wurden von über 100 Wahlberechtigten im Amt bestätigt: Alfons Bauschmid und Johann Gruber. Als Beisitzer fungieren Werner Irl, Herbert Reuther, Simon Menzinger, Martin Gräbe und Max Glockshuber. Die Aktiven wählten Martin Wildenauer, Thomas Luther und Lars Kronberg zu ihren Sprecher. Alle Wechsel waren freiwillig erfolgt.

Wie sehr die Mitglieder nach gesellschaftlichem Leben dürsten, zeigte der voll besetzte Saal des Lindenwirts. Es galt die 3G-Regel.

In den Berichten dominierten die Pandemie und ihre Folgen. Vize-Vorsitzender Hubert Maier und Kommandant Stephan Stanglmaier erklärten, dass das Vereins- und Aktivenleben im März 2020 auf nahezu Null heruntergefahren werden musste. Wie berichtet, gingen auch die Einsatzzahlen zurück.

Jugendwart Florian Mösl freute sich, dass die Jugendgruppe, der Maier attestiert hatte, eine der besten in Deutschland zu sein, durch den Lockdown keinen Aderlass hatte, sondern alle Nachwuchsfeuerwehrler weiter mit dabei seien.

Stanglmaier forderte, dass es beim Neubau des Gerätehauses rasch vorangehen müsse. OB Max Gotz erinnerte an die europaweite Ausschreibung und bat um Geduld. Er lobte das „herausragende bürgerschaftliche Engagement“, sprach aber auch von „enormen Herausforderungen für die drei Feuerwehren der Stadt“, wenn der Fliegerhorst ab 2025 in einen neuen Stadtteil umgewandelt wird.

Kreisbrandmeister Christian Seifert bedauerte, dass auch die Grundausbildung unter Corona gelitten habe. Das Basismodul habe noch stattfinden können, nicht aber die beiden Aufbaukurse. „Da haben wir einen enormen Überhang.“

Metzger freut sich auf sein neues Amt: „Es ist die Vielfalt, die unsere Feuerwehr einzigartig macht.“

ham

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare