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Vor einem Green Screen wurde ein großer Teil des Films „Athanasia“ gedreht. Zu sehen ist hier Regisseur Berger (3. v. l.) mit seinen Schauspielern (v. l.) Adriana Pavel, Sebastian Brummer, Marcel Kowalewski, Robert Kühn, Yassin Aly und Ainoa Cavero.

Erster großer Spielfilm auf dem Prüfstand

Pretzen - Viel Arbeit und Leidenschaft steckte Nelson Berger in die Produktion seines ersten großen Spielfilms. Nun ist der Science-Fiction-Thriller mit dem Titel „Athanasia“ fertig und wird gerade von Filmfestival-Organisatoren begutachtet.

„Athanasia“ ist das Herzensprojekt des Erdingers Nelson Berger, mit dem er schon vor etwa drei Jahren begonnen hat. Nach unzähligen aufwändigen Arbeitsstunden ist der Science-Fiction-Thriller seit mittlerweile drei Monaten fertig. „Es war schon wirklich viel Arbeit, vor allem die 3 D-Animationen. Wären diese nicht gewesen, wäre alles viel schneller gegangen“, berichtet der 22-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Der Spielfilm mit 13 Darstellern hat nun eine Dauer von 75 Minuten. Im Nachhinein wurden noch in ein paar Szenen die Stimmen nachsynchronisiert, da die Hintergrundgeräusche in der Natur zu laut waren. Außerdem gab es noch zwei weitere Drehtage für zusätzliche Aufnahmen.

Einem Teil des Teams hat der junge Mann, der aktuell die Designschule München besucht, den fertigen Spielfilm bereits präsentiert. „Sie waren alle sehr positiv gestimmt und meinten, Athanasias Potenzial sei groß“, erzählt Berger zufrieden. „Aber es ist eben für einen relativ kurzen Film eine komplexe Handlung, auf die man sich gut konzentrieren muss.“ Einigkeit herrschte deswegen darüber, für das Werben von möglichen Sponsoren noch eine verständlichere Kurzversion anzufertigen.

Gerade wird von Organisatoren von fünf Filmfestivals geprüft, ob die Originalfassung bei den fünf deutschlandweiten Veranstaltungen, unter anderem in Kaufbeuren und Berlin, laufen wird. Die Rückmeldung wird sich aber noch zwei bis drei Monate hinziehen, schätzt der 22-jährige Film-Liebhaber. Die Filmfestivals selbst wären Anfang 2017.

Auch eine Vorführung im Erdinger Kino strebt Berger an – nach den Festivals und eventuell mit anderen Projekten kombiniert. „Es hat sich zeitlich alles ein bisschen verschoben“, sagt er.

Demnächst kümmert sich der Erdinger um die Kurzversion von „Athanasia“. Und gleichzeitig entstehen in seinem kreativen Kopf schon die nächsten Ideen. Bergers Wunsch nach der Produktion einer Komödie nimmt Gestalt an. Er sitzt derzeit an der Drehbuchentwicklung. Außerdem schwebt ihm in naher Zukunft ein neuer Abenteuerfilm vor.

Markus Ostermaier

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