Feuerwehr Schwaig

First Responder 79 Mal im Einsatz

Schwaig – Ein anstrengendes Jahr liegt hinter der Feuerwehr Schwaig. Doch zur Jahreshauptversammlung konnte man es entspannt angehen lassen.

Mit 49 Aktiven, davon fünf Jugendliche, erfreue sich die Wehr sich eines ausgeglichenen Personalstands, erklärte Kommandant Dirk Lippold. Die Aktiven sind durchaus gefordert. Im vergangenen Jahr verzeichnete man 132 Einsätze, 79 davon entfielen auf die First-Responder-Gruppe. Insgesamt waren die Retter 1269 Stunden im Einsatz.

Zu Bränden, die klassische Aufgabe der Feuerwehr, mussten die Schwaiger lediglich fünf Mal ausrücken. Der Schwerpunkt lag dagegen bei einem Dutzend Verkehrsunfällen und 21 Technischen Hilfeleistungen. Nicht eingerechnet sind dabei drei Fälle, in denen wegen erkrankter Personen Türöffnungen durchgeführt werden mussten. Das war zwar keine große Mühe, in jedem Fall aber ein dramatischer, lebensrettender Einsatz.

Ärgerlich bleiben sieben Fehlalarmierungen und acht Täuschungsalarme durch Brandmeldeanlagen. Herauszuheben sei, so Lippold, dass man trotz der guten Zusammenarbeit mit allen Oberdinger Wehren mit 48 Einsätzen vor allem im Schwaiger Einsatzgebiet tätig gewesen und fünf Mal in benachbarte Ortschaften ausgerückt sei.

„Ohne Übung und Auffrischung unseres Wissens geht natürlich nichts“, erklärte Kommandant Lippold. Ihn freue es, dass bei 26 Übungen und vier Funkübungen mit einer durchschnittlichen Beteiligung von 19 Aktiven „konzentriert und ernsthaft gearbeitet wurde“.

Statistisch gerechnet haben die Feuerwehrmänner und -frauen 936 Stunden in Aus- und Weiterbildung investiert und zehn Kameraden an überörtlichen Kursen teilgenommen. Unter anderem am Großlüfter, der in Oberding stationiert ist, aber auch von den drei anderen Ortsfeuerwehren zum Einsatz gebracht werden kann.

Bleibt noch die Alltagsroutine, etwa für den Gerätewart zur Reparatur und Pflege der Fahrzeuge, der Instandhaltung der Hallen und des Stüberls. Alleine hierfür mussten noch einmal 510 Stunden aufgewandt werden.  

gse

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