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Alles im grünen Bereich ist beim Fischer’s Seniorenzentrum in Erding. 2019 beginnt die Erweiterung.

Fischer’s Seniorenzentrum in Erding

Stabil in der Gewinnzone

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Das Fischer’s Seniorenzentrum an der Haager Straße in Erding rechnet damit, auch 2018 mit einem (leichten) Plus abzuschließen.

Erding - Dies erklärte Matthias Vögele, Geschäftsführer der Fischer’s Wohltätigkeitsstiftung, am Montag im Kreisausschuss. Den Jahresüberschuss kalkulierte er mit knapp über 112 000 Euro. Der Umsatz wird Vögeles Worten zufolge leicht zunehmen. Als Gründe dafür nannte er sowohl Tarif- als auch Pflegesatzverhandlungen mit den Gewerkschaften beziehungsweise den Kassen.

„Die Einnahmen werden sich auf rund 8,6 Millionen Euro belaufen“, berichtete Vögele aus dem Wirtschaftsplan. Markanteste Posten bildeten die Erträge aus ambulanter, teil- und vollstationärer sowie Kurzzeitpflege mit 5,5 Millionen Euro sowie die aus Unterkunft und Verpflegung mit 1,4 Millionen Euro.

Den größten Ausgabeposten machen laut Vögele Löhne und Gehälter mit 5,1 Millionen Euro aus. Den Kostenaufwand insgesamt bezifferte er mit 7,5 Millionen Euro.

Landrat Martin Bayerstorfer (CSU) sprach von einem „sehr stabilen und erfolgreichen Wirtschaftsplan“. Vögele nannte die Situation „sehr geordnet“. Neueinstellungen seien nicht geplant, „denn wir gehen im laufenden Jahr von einer ähnlichen Belegung wie 2017 aus“.

Christina Treffler (ÖDP) wollte wissen, ob das Fischer’s Seniorenzentrum vom Pflegenotstand erfasst sei. Dies konnte Vögele verneinen. „Wir sind zu jeder Zeit in der Lage, den Betreuungsschlüssel einzuhalten. Unsere Stellen können wir alle besetzen und haben keine Probleme, alle Bewohner bestmöglich zu versorgen.“

Das Fischer’s Seniorenzentrum steht vor bewegten Zeiten. Im nächsten Jahr wollen Vögele und Bayerstorfer, wie mehrfach berichtet, ein 20-Millionen-Euro-Projekt angehen – die Erweiterung des Seniorenzentrums nach Norden. Die Einrichtung will sich in den Bereichen Betreutes Wohnen, Tagespflege sowie weglaufgeschützte Beherbergung von Demenzkranken verstärken. Dazu entstehen drei neue Gebäude. 6000 Quadratmeter Wohnfläche werden realisiert, 2000 davon auf dem von der Stiftung erworbenen Nachbargrundstück. In den Plänen ist auch eine ein- bis zweigeschossige Tiefgarage mit etwa 100 Stellplätzen verzeichnet.

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