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Fliegerhorst: 250-Kilo-Bombe hält Einsatzkräfte in Atem

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Diese 250-Kilo-Bombe sorgte gestern für Aufregung im Fliegerhorst. © Bundeswehr

Erding - Eine 250-Kilo-Fliegerbombe ist am Dienstag bei Erdarbeiten im Erdinger Fliegerhorst freigelegt worden.

Während ihrer Entschärfung wurde der Fundort weiträumig abgesperrt, Anwohner in Williamsville mussten aus ihren Häusern evakuiert werden.

Gegen 8.30 Uhr war ein Bagger auf die Fliegerbombe amerikanischer Bauart in drei Meter Tiefe gestoßen. Derzeit werden im Fliegerhorst neue Versorgungsleitungen verlegt. Wilhelm Thiermann von der Polizeiinspektion Erding: „Die Polizei wurde von der Bundeswehr über den Fund in Kenntnis gesetzt. Da nach der ersten Einschätzung keine Gefahr für den privaten Aussenbereich bestand, managte die Bundeswehr eigenverantwortlich die Räumung innerhalb ihres Bereiches.“

Das zur Hilfe angeforderte Sprengkommando legte einen Sicherheitsgürtel von 300 Metern Radius fest. Daher mussten für den Zeitpunkt, zu dem die Entschärfung geplant war, nämlich 13.30 Uhr, zwei Wohnkomplexe mit insgesamt 35 Wohnungen und etwa 50 Bewohnern in Williamsville geräumt werden. Thiermann: „Von den Polizeibeamten wurde die Bewohner auf die Straße gebeten, wo sie, wie sich ein Evakuierter ausdrückte, dank des schönen Wetters gleich einmal die nachbarschaftlichen Kontakte auffrischten.“ Nach kurzer Zeit konnte Entwarnung gegeben werden.

Begonnen hatte die Aktion mit einer großräumigen Evakuierung innerhalb des Fliegerhorstes. Der Presseoffizier des Fliegerhorsts, Oberstabsfeldwebel Andreas Kurz: „Nachdem die Bombe durch ein Kampfmittelbeseitigungskommando aus München gesichtet und die Folgemaßnahmen besprochen wurden, hat man ein weiteres Kommando aus Nürnberg hinzugezogen das um 14.15 Uhr die Bombe entschärfte.“ Im Horst waren mehrere Arbeitsbereiche und die Firma MTU betroffen. (ml)

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