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Ein Starfighter – hier eine Vergleichsmaschine im Fligerhorst – wird auf dem Schrannenplatz ausgestellt. 

Fliegerhorst 

Freude und Wehmut

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Bundeswehr und Stadt Erding feiern am Samstag, 20. Mai, 60 Jahre Luftwaffe in Erding und 60 Jahre Bundeswehr im Fliegerhorst.

Erding – Es wird ein historisches Ereignis sein, so viel steht fest: Bundeswehr und Stadt Erding feiern am Samstag, 20. Mai, 60 Jahre Luftwaffe in Erding und 60 Jahre Bundeswehr im Fliegerhorst. Doch der feierliche Appell mit Fackeln auf dem nächtlich dunklen Schrannenplatz ist zugleich der Abschied der Streitkräfte von Erding. Denn bekanntlich wird die Kaserne bis 2021 geschlossen. Der Abzug beginnt nächstes Jahr.

Die Jubiläumsveranstaltung wird in jedem Fall Ausdruck des guten Verhältnisses zwischen Militär und Zivilgesellschaft in Erding sein. Gestern stellten Vertreter der Stadt und des Luftwaffensystemunterstützungszentrums 1 den Festablauf vor.

Los geht es mit einer großen Ausstellung „Luftwaffe 60 Jahre in Erding“. Oberstleutnant Carsten Diers kündigte an, dass von 10 bis 14 Uhr auf dem Schrannenplatz ein Jet vom Typ Startfighter sowie ein Hubschrauber vom Typ BO-105, beide aus Fliegerhorstbeständen, ausgestellt würden.

Im Karrieretruck der Bundeswehr kann man sich über den Arbeitsplatz Truppe informieren. In mehreren Zelten präsentieren sich die Instandsetzungszentren sowie die Fliegerhorst-Feuerwehr. Im Frauenkircherl wartet eine Ausstellung über die 60-jährige Luftwaffen-Geschichte auf Besucher. Dazu gibt es eine neue Broschüre.

Zudem verkaufen die Soldaten Gegrilltes und Getränke. Der Erlös kommt der Aktion Erbse zu Gute.

Von 17.45 bis 18.30 Uhr wird in der Stadtpfarrkirche St. Johannes ein ökumenischer Gottesdienst zelebriert.

Feierlich, so Diers und Günther Pech vom Stadtmarketing, werde es ab 21.20 Uhr, wenn auf dem Schrannenplatz analog zu einem Zapfenstreich ein feierlicher Appell stattfindet, wohl der letzte in Erding, 120 Soldaten und das Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen marschieren nach den Worten von Bundeswehr-Sprecher Peter Jentscher über den Kleinen Platz auf den Schrannenplatz und stellen sich auf dessen Nordseite auf – gegenüber hunderte Bürger. Im Fackelschein findet das militärische Zeremoniell statt.

Als Redner haben sich Staatskanzleichef Marcel Huber und Generalmajor Lutz Kohlhaus angekündigt. Gegen 22.30 Uhr werden die Soldaten die Altstadt durch den Schönen Turm verlassen – laut Pech der symbolische Abschied von der Stadt.

Die Veranstaltung wird gut beschützt, baulich und personell. Polizei, Feldjäger und sogar der Militärische Abschirmdienst sind laut Diers vor Ort.  ham

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