Künstlerinnen mit Gastgeberin (v. l.): Hilde Werner, Elisabeth Lex und Marie-Annick Menet vor der Bildserie „Kristalle“.beet

Französische Impulse

Französische Impulse

Erding – Die Malerin Marie-Annick Menet zeigt zum ersten mal in einer Einzelausstellung ihre Kunst.

ZeitSpur“ heißt die Ausstellung in der Volkshochschule Erding, in der die Französin Marie-Annick Menet ab Freitag, 9. Juni, ihre Werke präsentiert. Schon allein die Vielseitigkeit der Malerin machen einen Ausstellungsbesuch sehenswert und kurzweilig. Zum Repertoire der Künstlerin gehören Grafik, Collage, malerischer Hochdruck, Mixed Media, aber auch klassisches Aquarell und Acryl. Dabei widmet sie sich Themen rund um das Meer und aus der Natur. Es sind Werke voller Dynamik und besonders die Bilder mit filigraner Pinselführung brauchten viel Geduld. Bei ihren Werken lässt Menet das rein dokumentarische Element hinter sich und konzentriert sich auf das Atmosphärische und das Spiel mit Formen und Farben. Die Harmonie, die die meisten Bilder ausstrahlen, sind das Resultat einer sorgfältigen strukturellen Arbeit.

Die Künstlerin lebt seit 1998 mit ihrer Familie in Erding und widmet sich seit vielen Jahren mit Leidenschaft der Malerei. „Das Malen tut meiner Seele gut, und immer wieder lerne ich neu dazu, das macht es auch so spannend,“ sagt die ehemalige Kauffrau.

Auf ihrer Heimatinsel Île d’Yeu (Atlantik) in der Vendée bekommt sie bei ihren jährlichen Besuchen zusätzlich viele Impulse, die sie dann mit Pinsel und Farbe auf Leinwand umsetzt. Ihre Mutter, die selbst begeisterte Malerin ist, hat ihr schon früh vermittelt, wie zauberhaft Aquarellieren und Zeichnen sein können.

Die Malerin Elisabeth Lex aus Notzing begleitet Menet seit Jahren und hatte ihr nach einer Zufallsbekanntschaft einen privaten Malkurs gegeben. „Und jetzt findet sie den Mut, ihre erste Einzel-Ausstellung mit einem Rückblick auf ihre künstlerischen Arbeiten zu geben“, sagt Fachbereichsleiterin Hilde Werner.

Peter Bauersachs

Die Vernissage

ist am Freitag, 9. Juli, 19 Uhr Uhr. Die Ausstellung läuft bis zum 16. Juli und kann Montag bis Donnerstag von acht bis 21 Uhr, freitags von acht bis 12 Uhr besichtigt werden.

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