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Die schönsten Masken beim Frauenfasching trugen (v. l.): Elfriede Gallistl, Traudl Bauersachs, Michaela Thurner, Jeannie Dillon, Gisela Zerndl, Elisabeth Mayr, Beate Schneider, Ursel Rütger, Siegerin Gabi Ostermair als Amadeus, Heidi Hammerlik und Resi Ertl. foto: bauersachs

Frauenfasching beim Mayr-Wirt 

Viel buntes Weibervolk und ein Fußballstar

Volles Haus herrschte beim traditionsreichen Faschingskranzl der Frauengemeinschaft St. Johannes beim Mayr-Wirt. Am Mittwochabend tummelte sich dort ein buntes Weibervolk und vergnügte sich zu den Oldie-Klängen der „Zwoa Griabigen“ auf der Tanzfläche.

Erding– Volles Haus herrschte beim traditionsreichen Faschingskranzl der Frauengemeinschaft St. Johannes beim Mayr-Wirt. Am Mittwochabend tummelte sich dort ein buntes Weibervolk und vergnügte sich zu den Oldie-Klängen der „Zwoa Griabigen“ auf der Tanzfläche.

Hahn im Korb war Stadtpfarrer Martin Garmaier, der als Fußballstar „maskiert“ als einziges männliches Wesen Zutritt und beim Tanzen die Qual der Wahl bei über 100 Damen hatte. Vorsitzende Theresa Erhard, als Scheich fast nicht zu erkennen, führte mit Charme und noch mehr Witzen durch das Programm. Bei dem waren die zu Lachsalven führenden Sketche wieder der Höhepunkt.

Zunächst erlebten die Frauen die Welturaufführung des schwarz-weißen „Schattentanzes“ mit Marianne Eisenbeiss, Petra Maisch, Annemarie und Hilde Scharl, Karin Blattenberger und Sigrid Wagner, prädestiniert als Prinzengarde für Seniorenclubs.

Wie im wirklichen Leben ging es zu, als Alberta Kracher und Cilli Wenzl ein älteres Ehepaar spielten, das Probleme im Umgang mit so neumodischem Zeug wie SMS und Flatrate hatte. Es folgte eine Version von „Aloisius im Himmel“ mit geradezu himmlischen Kostümen dargebracht von Eisenbeiss, Waltraud Sandner, den Scharls, Wenzl und Irmi Zottmann. Aber nicht Aloisius frohlockte und sang Hosianna, sondern ein „damisches Weib“ von den Pfarrfrauen aus Erding.

Dann hielt Alberta Kracher als schwierige Alte mit dem Pfennigzählen an der Supermarktkasse (Waltraud Sandner) den ganzen Verkehr auf, was besonders zwei junge Herren – Irmi Zottmann und Hilde Scharl, die ein dringendes Bedürfnis hatten, zur Raserei brachte. Umwerfend auch Wenzl als Oma, die in der Disco was Cooles erleben wollte.

Höhepunkt des Abends war die alljährliche Maskenprämierung – nicht von einer Jury, sondern durch schriftliche Abstimmung vom Publikum bestimmt. Insgesamt wurden die zehn schönsten und originellsten Kostüme prämiert. Das Motto lautete heuer: „Was ich immer schon gern sein wollte.“ Den dritten Platz belegte Jeanni Dillon als exotische Königin mit goldener Krone. Zweite wurde Beate Schneider als urkomischer Holzhacker-Bua. Siegerin war Gabi Ostermair aus Niederneuching, die zum ersten Mal auf dem Ball war und in ihrem prächtigen weiß- und silberfarbenen Rokokokostüm als Amadeus allen die Schau stahl. Seriensiegerin Anni Gunst musste wegen einer Grippe passen und konnte nicht an der Prämierung teilnehmen. marianne jorum

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