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Wasser marsch: Das Springbecken im Erdinger Freibad ist schon gereinigt. Gestern begann Tobias Fertl dort mit dem Einlassen des Wassers. Für alle drei Becken braucht er knapp 5000 Kubikmeter Wasser.

Badesaison in Erding

Das Freibad rüstet sich

Erding – Auch wenn es gerade graupelt und frostig ist: Die Vorbereitungen auf die Freibad-Saison laufen auf Hochtouren. Nur noch bis Sonntag ist das Hallenbad geöffnet.

Sehr zufrieden ist Robert Maier, Betriebsleiter für die Freizeitanlagen bei den Stadtwerken Erding, mit der am Sonntag endenden Hallenbad-Saison. „Wir haben die Zahlen vom Vorjahr leicht gesteigert“, sagt er. Und damals waren es schon über 100 000 Besucher in sieben Monaten. „Die letzten beiden Wochen waren vom Wetter her gut für uns“, erklärt Maier mit Blick auf die regnerisch-kühle Zeit. Ideal für einen Besuch im Hallenbad.

Auch wenn der Badebetrieb ab Sonntag zwei Wochen Pause einlegt, bevor das Freibad öffnet, wird dort durchgehend gewerkelt. „Wir sind seit einigen Wochen aktiv“, erzählt Maier vom Reinigen der Becken und Liegewiesen.

Allein im 50 Meter langen Sportbecken ist die Bodenfläche 1050 Quadratmeter groß. Im Nichtschwimmerbecken sind es 950 Quadratmeter, im fünf Meter tiefen Springerbecken nochmal 300 Quadratmeter. Da sind die Fliesen an den Beckenseiten noch gar nicht mitgerechnet.

5000 Kubikmeter Wasser in Becken

Zwei Mitarbeiter pro Tag säubern die Flächen mit speziellen Reinigungsmitteln und Dampfstrahlern. Ist diese Arbeit abgeschlossen, werden die Becken befüllt – mit Wasser aus dem eigenen Brunnen. „Insgesamt 5000 Kubikmeter brauchen wir dafür“, sagt Maier. Sind die Becken voll, werde das Wasser beheizt, gechlort und von einem Labor untersucht. „Ist alles in Ordnung, gibt es Grünes Licht.“ Das Freibad öffnet ab 14. Mai täglich von 8 bis 20 Uhr.

Wird der Sommer ähnlich warm wie vergangenes Jahr, kann es an heißen Tagen eng werden auf dem Gelände und im Wasser. Da der Kronthaler Weiher und seine Liegewiese heuer wegen Umbaumaßnahmen nicht genutzt werden können, rechnet Maier im Freibad durchaus mit mehr Andrang. Diesen soll im Eingangsbereich ein Verkaufsautomat bewältigen helfen, der zusätzlich zur Kasse installiert worden ist.

„Es wird sicher so sein, dass einige Badegäste zu uns ausweichen, aber auch auf die umliegenden Weiher. Aber es ist eine Premiere. Wir haben keine Erfahrungswerte“, sagt Maier. Letztlich hänge alles vom Wetter ab. „Liegeflächen gibt’s genug im Freibad.“

Damit an heißen Tagen die Schlange vor dem Bad nicht zu lange wird, empfiehlt Maier den Gästen, Mehrfachcoins zu kaufen, „mit denen man direkt durchgehen kann“. Ein weiterer Vorteil: Mit den Mehrfachcoins ist auch der Eintritt günstiger. Der Normalpreis liegt im Freibad bei 4,80 Euro. Hat man einen 10er Coin, zahlt man nur 3,80 Euro, bei einem 50er Coin sind es 2,80 Euro. „Alle Mehrfachcoins gelten zehn Jahre“, betont Maier. Für Vielschwimmer bietet das Freibad eine Saisonkarte an. Erwachsene zahlen 95 Euro, Familien 150 Euro.

Eine Neuerung sind heuer auch die Trampolins vom Kronthaler Weiher, die diesen Sommer im Freibad stehen werden – in der Nähe der Naturtribüne rechts vom Kiosk. Deren Nutzung kostet extra. Sie ist nicht im Eintrittspreis enthalten.

Gabi Zierz

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