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Das soziale Gewissen Erdings

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Von: Hans Moritz

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Erdinger SPD-Urgesteine: Jubilarin Eva Kolenda und Willi Scheib bei einer Ehrung. © Klaus Kuhn

Seit 50 Jahren ist sie bei der SPD, sie hatte viele kommunalpolitische Mandate, am Donnerstag feierte sie ihren 80. Geburtstag: Eva Kolenda, die in Altenerding zu Hause ist.

Erding - Die SPD wollte auf Wunsch der Jubilarin pandemiebedingt nicht persönlich gratulieren, dafür würdigt sie der Ortsverein in einer Erklärung. 1971 trat Kolenda in die SPD ein, von 1990 bis 2014 gehörte sie dem Erdinger Stadtrat an. Von 1996 bis 2008 führte sie die Fraktion an, von 1991 bis 1996 stand sie dem Ortsverein vor. In ihrer letzten Wahlperiode fungierte sie als Dritte Bürgermeisterin. Seit Jahrzehnten ist Kolenda auch das Sprachrohr der Erdinger Mieter. 1992 gründete sie den Mieterverein, dessen Vorsitzende sie noch heute ist. In der Baugenossenschaft Erding war sie erst Aufsichtsrätin und dann Chefaufseherin.

SPD-Ortsvorsitzender Horst Schmidt und Alexander Gutwill, Fraktionschef im Stadtrat, würdigen ihre Verdienste um die Schaffung sozialen beziehungsweise bezahlbaren Wohnraums. Ihr ist es auch zu verdanken, dass es in Erding einen Mietspiegel als Preisbremse gibt.

Ihre Verdienste wurden mit der Goldenen Stadtmedaille und der Willy-Brandt-Medaille gewürdigt. Längst ist die 80-Jährige auch Ehrenvorsitzende in ihrem Heimatort. Ihre Partei würdigt auch Kolendas Einsatz für Integration und gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Das sei ihr „roter Faden“ gewesen. ham

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