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Verheerende Schäden richtete das Hochwasser im Mai 2013 unter anderem im Gewerbegebiet Aufhausen an.

Fünf Jahre nach der Flut-Katastrophe 

Runder Tisch zum Hochwasserschutz

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Die Stadt Erding muss von Süden her besser vor Hochwasser geschützt werden. Das ist die Erkenntnis aus der verheerenden Flutkatastrophe Anfang Mai 2013. Das Wasserwirtschaftsamt treibt die Planungen voran. Es gibt zwei Alternativen: entweder ein Damm bei Niederwörth oder Mauern entlang der Sempt in Altenerding und Langengeisling.

Erding Die Behörde lädt nun zu einem Runden Tisch ein, weitere Termine sollen folgen. Die Auftaktveranstaltung findet am kommenden Montag, 24. April, ab 15 Uhr im Lindenwirt in Bergham statt. Dabei wird der aktuelle Sachstand vorgestellt. Zudem veröffentlicht das Wasserwirtschaftsamt die Ergebnisse des Grundwassermodells und der Hydraulik-Berechnung. Erwartet werden zudem Aussagen, inwieweit eine Renaturierung des Sempt-Oberlaufs mit kleineren Überschwemmungsflächen die Gefahr eindämmen können.

„Mit der Einrichtung des Runden Tisches wollen wir möglichst zeitnah die jeweiligen Planungsstände vermitteln. Außerdem sind wir für Fragen und Anregungen offen“, versichert Christian Leeb, Leiter des Wasserwirtschaftsamts. Zu Wort kommen wird auch Erdings Oberbürgermeister Max Gotz. Zugesagt haben zudem Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl, Mitglieder des Stadt- und Gemeinderats, Vertreter des Landratsamts, des Bauernverbands und der Interessengemeinschaft Wörth sowie Naturschutzbeirat Helmut Trinkberger.

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