Ein bisserl skeptisch beäugen diese indischen Kinder den weit gereisten Gast: Umweltministerin Ulrike Scharf kehrt heute von einer fünftägigen Indien-Reise zurück. Es ging um Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung.
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Ein bisserl skeptisch beäugen diese indischen Kinder den weit gereisten Gast: Umweltministerin Ulrike Scharf kehrt heute von einer fünftägigen Indien-Reise zurück. Es ging um Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung. 
Künstlich ist dieser Eisberg. In den nächsten Monaten liefert er Wasser.
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Künstlich ist dieser Eisberg. In den nächsten Monaten liefert er Wasser.

Fünftägige Indienreise der Umweltministerin 

Auch aus Wasser kann man Brücken bauen

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Gegen die Wasserprobleme in weiten Teilen Indiens wurde eine intelligente Lösung angetroffen. 

Erding/Delhi – Wissen mitbringen und für gute Ideen offen sein – unter diesem Motto könnte die Indienreise stehen, von der die bayerische Umweltministerin und Erdinger Stimmkreisabgeordnete Ulrike Scharf am heutigen Dienstag zurückkehrt. Es ging um Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.

Unsere Zeitung erreichte Scharf im Auto auf dem Weg nach Delhi. Begonnen hatte die Reise in Leh in der Provinz Ladakh. „Unter anderem mit der TU München erstellen wir dort eine Studie zur zentralen Wasserversorgung und Wiederverwertung von Abwasser – und das in 3500 Meter Höhe im Himalaya.“

Weite Teile Indiens haben nach den Worten Scharfs ein prekäres Wasserproblem. „Weil sie es nicht besser wussten, haben die Inder ihre Grundwasserspeicher aufgebraucht. Der Spiegel sinkt Jahr für Jahr. Wir wollen helfen, Wasser zu speichern, etwa in großen unterirdischen Reservoirs, aus denen es sukzessive herausgepumpt werden kann“, berichtet Scharf.

Im Auge hat sie dabei vor allem die Frauen. „In Indien ist es ihre Aufgabe, das Wasser herbeizuschaffen. Verwendet wird es dann von den Männern, zum Beispiel in der Landwirtschaft.“ In der Ausbildung der Frauen engagiert sich hier unter anderem die Hanns-Seidel-Stiftung.

Scharf hat sehr intelligente Lösungen angetroffen. So werden in den Wintermonaten Pyramiden aus Eis angelegt – künstlich mit einem senkrecht in den Himmel ragenden Rohr. Im Sommer schmilzt das Eis – und liefert kontinuierlich Wasser.

Scharf berichtet, dass beim Wassermanagement Indien und Bayern seit vielen Jahren zusammenarbeiteten. Zum Abschluss traf sich Scharf in Delhi unter anderem mit dem Umweltminister und der Wasserministerin.  ham

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