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35 Funkmikros für den Kreistag

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Erding - Die Multimedia-Ausstattung des Sitzungssaals im Landratsamt soll modernisiert werden. Kostenpunkt: 70 000 Euro.

Der Beamer ist zu schwach, und die Fensterfront im großen Sitzungssaal des Landratsamtes kann nicht effizient abgedunkelt werden. Außerdem ist die Akustik in Kreistagsdebatten mangels moderner Mikrofone und Lautsprecher schlecht. Der Ausschuss für Bauen und Energie ließ sich daher in jüngster Sitzung eine drahtlose Konferenzanlage vorführen, wie sie der Bayerische Landtag benutzt.

Die Kreisräte waren angetan davon. Hans Wiesmaier (CSU) sagte: „Ich denke, dass es an der Zeit ist, die Technik auf den Stand der Zeit zu bringen. Wir laufen da zehn Jahre hinterher.“ Ein Gesamtkonzept für guten Klang und gute Lesbarkeit projizierter Sitzungsunterlagen würde geschätzt 70 000 Euro kosten.

Nach Beschluss des Gremiums sollen die Angebote nun konkretisiert werden. Bisher war nur die Verdunkelung im Etat 2011 eingeplant. Doch weitere Bestandteile könnten in den Haushalt eingestellt werden, der am Montag, 20. Dezember, verabschiedet wird. Das sagte Landrat Martin Bayerstorfer auf Nachfrage der Heimatzeitung: „Wir werden versuchen, das 2011 unterzubringen.“ Das hänge noch von anderen Haushaltsdaten ab, erklärte er: „Ich bin da noch sehr vorsichtig.“

Das Gesamtpaket besteht aus einer Lautsprecheranlage, einem leistungsstarken Beamer für 8000 bis 10 000 Euro, Verdunkelungsvorhängen für 9000 Euro und der Konferenzanlage. In der Funk-Version mit 35 Mikrofonen koste sie rund 46 000 Euro, erklärte Unternehmer Rudolf Zistler den Kreisräten. Eine verkabelte Version wäre halb so teuer. Alle 35 Mikros kämen nur viermal pro Jahr zum Einsatz: bei der Vollversammlung aller 60 Kreisräte plus Landrat.

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