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Bei der Zukunft der Aktion Erbse könnten sich die Wogen glätten. Das BRK geht auf andere Vereine zu.

Geschäftsführerin will abwechselnd Vereine mit ins Boot holen

Aktion Erbse: BRK macht es nicht alleine

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Der BRK-Kreisverband Erding wird ab 2018 zwar die Aktion Erbse federführend von der Bundeswehr übernehmen. Er will aber andere Vereine beteiligen.

Erding - Das sagte Kreisgeschäftsführerin Gisela van der Heijden am Donnerstag unserer Zeitung. Zuvor hatte es ein Treffen zwischen dem BRK und der Luftwaffe gegeben.

Van der Heijden erklärt, dass das BRK satzungsgemäß Spenden nicht einfach weiterreichen könne. Aber man sei gerne bereit, sich Aufwand und Ertrag mit anderen Vereinen zu teilen. Knapp 20 hatten bislang von der Aktion Erbe profitiert, darunter Nachbarschaftshilfe, Fendsbacher Hof, Arbeiterwohlfahrt und der Verein Brücke.

„Unser Bestreben ist, jährlich wechselnd mit etwa fünf Vereinen zusammenzuarbeiten“, so die Kreisgeschäftsführerin. Um die Partner am Erlös teilhaben zu lassen, müsse man Rechnungen ausstellen. Denn zwischen BRK und Bundeswehr gebe es einen großen Unterschied: „Wir müssen den Erlös versteuern. So geht es auch der Wasserwacht bei der Weiher Feia.“ Deswegen rechne sie damit, „dass es unterm Strich weniger als die zuletzt 55 000 Euro sein werden“.

Inzwischen sind weitere Details bekannt, wie der Benefiz-Verkauf von Erbseneintop an den vier Adventssamstagen fortgeführt werden soll. „Auch die bislang von den Soldaten durchgeführte Straßensammlung wird es über 2017 hinaus geben“, kündigt van der Heijden an.

Und noch eine Sorge will sie nehmen: Bisher fand der Auftakt mit Verkostung immer am Fendsbacher Hof und in der St.-Nikolaus-Schule mit Spendenübergabe statt. „Ob es genauso weitergeht, wissen wir noch nicht. Aber wir werden uns für beide Einrichtungen etwas einfallen lassen“, so van der Heijden.

Sie sieht ihre Organisation wegen des Alleingangs bei der Erbse zu Unrecht an den Pranger gestellt. „Wir sind seit drei Jahren hinterher, dass die Aktion Erbse weiter besteht, wenn die Bundeswehr abgezogen ist.“ Darum sei man von den Soldaten dringend gebeten worden. „Das hätten andere Vereine auch tun können.“

Heuer wird die Bundeswehr das letzte Mal den Eintopf verkaufen – ohne Mitwirkung des BRK. „Den Soldaten gebührt der alleinige Schlussapplaus“, sagt von der Heijden.

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