Gladiators müssen in die Abstiegsrunde

Erding - Bayernligist TSV Erding hat nach guter Leistung 1:3 in Königsbrunn verloren. Junioren-Torwart Manuel Neubauer zeigte eine starke Leistung.

Die Überraschung ist ausgeblieben. Die Erding Gladiators haben am Sonntagabend beim ESV Königsbrunn 1:3 (0:0, 0:1, 1:2) verloren, belegen damit in der Abschlusstabelle Platz zehn und spielen jetzt in der Abstiegsrunde gegen Pfronten.

Im Tor der Gladiators stand Junioren-Keeper Manuel Neubauer für den erkrankten Sven Schubert, auf der Bank als Backup-Goalie saß Michael Martin. Und der 17-jährige Nachwuchstorwart konnte sich gleich mehrfach auszeichnen. In der Anfangsphase rettete er gegen Michael Polaczek (4.) und Vladislav Gossmann (7.). Dann sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Beide Teams agierten sehr konzentriert und ließen kaum Torchancen zu. Königsbrunn hatte nur in Überzahl seine Möglichkeiten, doch Neubauer hielt glänzend, wurde aber auch toll von seinen Vorderleuten unterstützt. Die Gladiators hatten ihre größten Chancen in der 18. Minute, als innerhalb von 30 Sekunden erst Sebastian Lachner und dann Daniel Harrer das 1:0 auf dem Schläger hatten, aber an Sven Rampf scheiterten.

Im zweiten Drittel hätten die Gladiators eigentlich in Führung gehen müssen, doch immer wieder war bei Rampf Endstation: Ob beim Bauerntrick von Daniel Krzizok (25.), bei Schüssen aus kurzer Distanz von Ales Jirik (27.), Johannes Giel und Ville Dollhofer (beide 28.), bei Schlenzern von Jirik und Stefan Breiteneicher (beide 30.) oder bei einem Gewaltschuss von Peter Lindner (32.). Und als der ESV-Schlussmann dann geschlagen war, bei einem Breiteneicher-Schuss, rettete ein Verteidiger auf der Linie (33.). In der 38. Minute einer der wenigen Konter der Gastgeber, und prompt traf Andreas Schwimmbeck zum 1:0 für die Königsbrunner.

Als die Pinguine einen klassischen Konter durch Andreas Gerstberger zum 2:0 abschlossen, schien alles gelaufen (46.). Aber die Steer-Schützlinge ließen sich nicht hängen. Der Coach nahm vier Minuten vor Schluss den Torwart heraus, prompt verkürzte Jirik auf 1:2 (56.). Jetzt wankten die Gastgeber, zitterten sich aber mit viel Glück zum knappen Sieg. Das 3:1 durch Michael Polaczek wenige Sekunden vor dem Ende hatte nur noch statistischen Wert. (wk)

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